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01. September 2016 - Vechta

Bewegung Wandelherz fördert Trinkwasserspender

Abiturjahrgang schenkt Schule zum Abschied einen Trinkwasserbrunnen
Einen Beitrag leisten zur Gesundheit der Schülerinnen, Schüler und des Lehrerkollegiums und zum Schutz der Umwelt möchte der Abiturjahrgang 2016 des Gymnasium Antonianum in Vechta. Als Abschiedsgeschenk organisierte er einen Trinkwasserbrunnen, der ab sofort zur kostenfreien Verfügung in der Schulmensa bereit steht.

(Offizialat/Hörnemann) Die Projektpartner testeten den neuen Trinkwasserbrunnen: v.l. Elisabeth Hofmann, Förderverein, Friederike Asbree, Bewegung Wandelherz, Josef Kleier, Wasserwerk Vechta, Petra Ahlers, Landkreis Vechta, Schulleiterin Inge Wenzel und Jahrgangssprecher Julius Aka.

 Einen Beitrag leisten zur Gesundheit der Schülerinnen, Schüler und des Lehrerkollegiums und zum Schutz der Umwelt möchte der Abiturjahrgang 2016 des Gymnasium Antonianum in Vechta.

Als Abschiedsgeschenk organisierte er einen Trinkwasserbrunnen, der ab sofort zur kostenfreien Verfügung in der Schulmensa bereit steht. Die Finanzierung des 3.200 EUR teuren Wasserspenders erfolgte aus der Jahrgangskasse sowie mit Mitteln des Fördervereins, des Vechtaer Wasserwerks und der Bewegung Wandelherz der katholischen Verbände. Die Kosten für Wasser und die Installation übernimmt der Landkreis Vechta als Schulträger. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde mit Projektpartnern, Jahrgangs- und Schülervertretern und den Ganztagsklassen 5g und 6g wurde der Brunnen am Dienstag (30.8.) eingeweiht.

Immer wenn sie sich künftig ihre Flaschen auffüllen und Wasser holen, sollten kommende Schülergenerationen an den tollen Jahrgang 2016 denken, scherzte Jahrgangssprecher Julius Aka bei der Einweihung. Er dankte den Projektpartnern und begründete das Engagement für den Wasserspender. „Wir wollten ein sinnvolles Geschenk hinterlassen, eines das gut für euch ist und gut für die Umwelt“, erklärte er in Richtung der Schüler. Die katholischen Verbände im Oldenburger Land möchten mit der Bewegung Wandelherz einen Wandel der Menschen fördern, für ein besseres Leben für alle. Dazu gehöre auch die Bewahrung der Schöpfung. Fast 70% aller Plastikflaschen seien Einwegflaschen, heißt es in einem Infozettel, der an alle Schulklassen verteilt wird. Die Nutzung von wiederauffüllbaren Trinkflaschen helfe hier einen wichtigen Beitrag zu leisten.

„Ausreichend Flüssigkeit beim Lernen ist wichtig, reines Wasser löscht den Durst am besten“, erklärte Schulleiterin Inge Wenzel. Sie freue sich darüber, dass der Jahrgang das Projekt realisiert habe. Wasserspender hätten lange fest zum Bild in öffentlichen Einrichtungen gehört, wären aber in Vergessenheit geraten, erläuterte Wenzel. Die Schule wolle damit auch andere Institutionen animieren, wieder Wasserspender aufzustellen und einen kleinen Beitrag zur Gesundheitsfürsorge zu leisten.

Johannes Hörnemann

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