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21. Januar 2018 - Nordenham

Ein Gewinn für Nordenham

Weihbischof Theising weiht neues Pfarrzentrum ein

Im Februar 2017 war mit dem Bau des neuen Pfarrzentrums begonnen worden. Jetzt, knapp ein Jahr später, hat die Verwaltung der Katholischen Kirchengemeinde St. Willehad schon damit begonnen, die ersten Büroräume im Erdgeschoss zu beziehen. Das Obergeschoss mit den Wohnungen ist noch nicht ganz bezugsfertig, auch die Außenanlagen versinken noch im Schlamm. Doch das strahlend weiße lichtdurchflutete Gebäude direkt neben der Pfarrkirche machte auf alle einen guten Eindruck. „Ein Gewinn für Nordenham“, waren sich die Besucher einig.

Neues Pfarrzentrum

Das neue Pfarrzentrum neben der Kirche

Beim Messe lesen

Weihbischof Wilfried Theising zelebrierte die Messe mit Diakon Christoph Richter und Pfarrer Karl Jasbinschek

Weihbischof mit Kreuz in der Hand

Weihbischof Wilfried Theising brachte ein Kreuz mit für das Pfarrzentrum

Gruppenbild mit Weihbischof

Gruppenbild mit Weihbischof

Gläubige bei der Segnung

Viele Gläubige waren bei der Segnung dabei

Segnung der Räume

Weihbischof Wilfried Theising segnete in Begleitung von Pfarrer Karl Jasbinschek und Diakon Christoph Richter die Räume,

eingerüstetes Pfarrzentrum

Noch ist das Pfarrzentrum eingerüstet

„Ein Haus ist nur so viel wert wie die Menschen, die sich darin aufhalten“, betonte ein sichtlich zufriedener Pfarrer Karl Jabinschek im Festgottesdienst, den Weihbischof Wilfried Theising vor der Segnung des Gebäudes mit der Gemeinde in der vollbesetzten Kirche feierte. Theising sprach dabei vor allem die Jugend an. „Ihr werdet von dem Haus am längsten was haben.“ „Ich wünsche Ihnen, dass Sie den Geist Gottes in diesem Haus spüren werden“, sagte er zur Gemeinde.

Auf insgesamt 369m² sind in dem neuen Pfarrzentrum neben Büroräumen für die Kirchenverwaltung auch die Wohnung für den Pfarrer und eine Einliegerwohnung untergebracht. „Wir haben das Haus nur geliehen“, sagte Jasbinschek und bedankte sich gleichzeitig beim Bischöflich Münsterschen Offizialat, dass hier als Bauherr rund 1,2 Millionen Euro investiert hat. 66.500 Euro davon kommen vom Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken. „Es ist Euer Haus, wem soll es denn sonst gehören“, entgegnete ihm Theising. „Ich segne das Haus gleich nicht, um Steine zu segnen, sondern wegen des Lebens, das darin stattfindet.“

Bevor die Segnung stattfand, gab es noch Lob von dritter Seite. „Ich wünsche Euch allen, dass Ihr den lebendigen Gott in diesem Haus immer spürt“, sagte die evangelische Pfarrerin Heike Boelmann-Derra. „Mann, habt ihr ein schönes Haus“, platze es dann aus ihr heraus. Auch Bürgermeister Carsten Seyfarth, der der Kirchengemeinde für ihr soziales Engagement dankte, zollte dem Bau seinen Respekt. Vor allem das nur geringe Überschreiten der Baukosten imponierte ihm. „Das ist nicht bei allen öffentlichen Bauten so.“ Da störte es auch nicht so sehr, dass der Baufortschritt etwas hinter dem Zeitplan liegt. Es sei das erste Mal in der Geschichte des oldenburger Architekturbüros Göken und Henkel, dass ein Bau zur Eröffnung nicht ganz fertig sei, erklärte Michell Otto, der den Bau vor Ort als Architekt betreut hatte. Verantwortlich dafür seien vor allem die Witterung und immer wieder fehlende Handwerker gewesen. Allein die Türen hätten ein halbes Jahr Lieferzeit gehabt. Ansonsten sei er aber mit den Handwerkern und der Geduld der Verantwortlichen in Nordenham sehr zufrieden gewesen.  

Bei so viel Lob wunderte es nicht, dass sich bei der anschließenden Besichtigung mehrere Personen meldeten, die hier sofort einziehen würden.

Ludger Heuer

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