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25. August 2022 - Vechta, Stapelfeld, Bistum Münster

Mitglieder der Bistumskommission für ökumenische Fragen neu berufen

Gremium berät Bischof und fördert ökumenische Arbeit

Bischof Dr. Felix Genn hat die Mitglieder der Bistumskommission für ökumenische Fragen neu berufen. Sie besteht für die dreijährige Berufungsperiode von Mai 2022 bis Mai 2025 aus elf Mitgliedern. Diese kommen aus den verschiedenen Regionen des Bistums. 

Portrait Dr. Marc Röbel Großansicht öffnen

Geleitet wird die Kommission von Pfarrer Dr. Marc Röbel.

Geleitet wird die Kommission von Pfarrer Dr. Marc Röbel, die Geschäftsführung übernimmt Dr. Michael Kappes, Ökumenebeauftragter des Bistums Münster. Erstmalig ist mit Dr. Oliver Kösters aus Havixbeck ein evangelischer Pfarrer Mitglied der Kommission. Deren Aufgabe ist es, den Bischof in ökumenischen Fragen zu beraten und die ökumenische Arbeit auf allen Ebenen und in verschiedenen Bereichen pastoraler Arbeit der Diözese zu fördern. 

Die Kommission setzt sich wie folgt zusammen:

Für den westfälischen Teil des Bistums:

  • Dr. Reinhild Ahlers (Münster)
  • Dr. Michael Kappes (Münster)
  • Dr. Oliver Kösters (ev. Pfarrer, Havixbeck)
  • Pfarrer Jan Kröger (Rheine)
  • Professorin Dorothea Sattler (Telgte)
  • Matthias Schlettert (Pastoralreferent, Borken)
  • Annethres Schweder (Münster)
  • und Pfarrer Dr. Martin H. Thiele (Greven Gimbte) 

Für den rheinischen Teil des Bistums:

  • Kirsten Thalmann (Pastoralreferentin, Duisburg-Walsum)

Für den oldenburgischen Teil des Bistums:

  • Pfarrer Marc Röbel (Oldenburg)
  • und Johannes Vutz (Vechta) 

Die Bistumskommission sieht es als aktuelle Herausforderung an, die im Ökumenischen Aufruf von Pfingstmontag 2017 zwischen dem Bistum Münster und den Kirchenleitungen der benachbarten Evangelischen Landeskirchen von Westfalen und im Rheinland formulierten Leitlinien und konkreten Empfehlungen für die ökumenische Praxis umsetzen zu helfen. 

So wirbt sie für den im Aufruf geforderten ökumenischen Perspektivwechsel in der lokalen Pastoralentwicklung weg von einem Blick auf die Ökumene als immer schwerer zu leistende Zusatzaufgabe zu den innerkonfessionellen Angeboten, hin zur Entwicklung von Formen kooperativer, arbeitsteiliger und stellvertretender Ökumene vor Ort. 
Sie lässt die christliche Praxis nicht nur nach innen und außen glaubwürdiger werden, sondern führt neben wechselseitiger Ermutigung in der konkreten Wahrnehmung der gemeinsamen Sendung zu den Menschen an den jeweiligen Lebensorten auch auf Dauer zu einer Entlastung. 

Mitteilung der Bischöflichen Pressestelle Münster