Bischöflich Münstersches Offizialat
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26. März 2021

51,4 Millionen für Kirchengemeinden, Kindergärten und Seelsorge

Vorstellung des Haushalts 2021 der Römisch-Katholischen-Kirche im Oldenburgische Teil der Diözese Münster

Ausgaben in Höhe von 102,9 Millionen Euro planen der Kirchensteuerrat für den Offizialatsbezirk Oldenburg und das Bischöflich Münstersche Offizialat (BMO) für das Jahr 2021 ein. Im Dezember 2020 hat der Kirchensteuerrat den Haushaltsplan für die Römisch-Katholische Kirche im Oldenburgischen Teil der Diözese Münster festgelegt.

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Der Haushaltsplan 2021 gibt einen Überblick über geplante Einnahmen und Ausgaben.

„Davon fließen 50% in die 40 Pfarreien, 123 Kindertagesstätten und in die Seelsorge. 51,4 Millionen Euro sind im laufenden Jahr dafür eingeplant,“ berichtet Michael gr. Hackmann, Finanzdirektor im BMO. Enthalten seien darin u. a. die Zuweisungen, mit denen die katholischen Kirchengemeinden vor Ort in Verantwortung der lokalen Kirchenausschüsse einen wesentlichen Teil ihrer Haushalte planen.
18,9 Millionen Euro erhält die Schulstiftung St. Benedikt für den Betrieb der vier Gymnasien, vier Oberschulen und einer Berufsbildenden Schule. Das Einzugsgebiet zwischen Damme und Wangerooge deckt einen Großteil des Offizialatsbezirks Oldenburg ab. Mehr als 5.400 Schülerinnen und Schüler werden von rund 480 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet.

Mit insgesamt 2,7 Millionen Euro wird der Betrieb der Bildungsstätten, des BDKJ-Jugendhofes in Vechta, der Katholischen Akademie Stapelfeld und des St. Antoniushauses Vechta, bezuschusst. 5,2 Millionen Euro fließen in den Bereich der Caritas und in Beratungsstellen für Ehe-, Familie und Lebensfragen.

Für gesamtkirchliche Ausgaben, wie den Beitrag zum Verband der Diözesen Deutschlands, plant das BMO 2,8 Millionen Euro ein. Verwaltungsgebühren für Finanzämter schlagen mit gleicher Summe zu Buche. Für 2021 kalkuliert das BMO 5,2 Mio. Euro als Zuweisungen für Investitionen der Kirchengemeinden und Einrichtungen ein. Für Zentrale Aufgaben werden 14 Millionen Euro angesetzt. Darunter fallen auch die Kosten für Informationstechnologie und Versicherungen, sowie die zentrale Buchhaltung und Personalverwaltung, die vom Bischöflich Münsterschen Offizialat für Einrichtungen und Kirchengemeinden übernommen wird.

„Den Ausgaben stehen Einnahmen in Höhe von 93,3 Millionen Euro entgegen. Das sind zu 85% Kirchensteuereinnahmen“, sagt gr. Hackmann. Die restlichen Einnahmen ergäben sich u.a. aus Mieteinnahmen, Zinserträge und Verwaltungseinnahmen, erklärt er. Der Fehlbetrag in Höhe von 9,5 Millionen Euro werde aus Rücklagen gedeckt. Er resultiere aus der erhöhten Zuführung zur Rückstellung für die Altersvorsorge in der anhaltenden sinkenden Rechnungszinsphase nach Handelgesetzbuch, erläutert der Verwaltungsleiter der katholischen Behörde, die Liquidität sei sichergestellt.
Johannes Hörnemann