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Großer Dank und Auftrag

04. Februar 2026

Weihbischof Theising dankt Prozessgruppen

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Dr. Markus Wonka (rechts)übergibt die Handlungsempfehlungen an Pfarrer Ludger Fischer, Leiter des Pastoralen Raums Friesoythe

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Weihbischof Wilfried Theising spricht seinen großen Dank für die intensive Arbeit in den Prozessgruppen aus.

Mit einem Festessen bedankte sich gestern (Dienstag, 3.2.) das Bischöflich Münstersche Offizialat (BMO) bei den Mitgliedern der sechs Prozessgruppen. In den Pastoralen Räumen haben Gremien mit Vertreterinnen und Vertretern aller Pfarreien im Zusammenwirken von Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen zwei Jahre lang gearbeitet. Ergebnis sind sechs Handlungsempfehlungen, die im Gasthaus Evers in Lüsche unter dem Applaus der Anwesenden den neuen Leitern der Pastoralen Räume übergeben wurden.

Der Abend war ein „besonderes Dankeschön für ihre intensive Arbeit“, begrüßte Weihbischof Wilfried Theising die rund 80 Gäste des Abends. Drei Ziele verfolgten die Prozessgruppen: Die Herstellung einer gemeinsamen Perspektive für den Pastoralen Raum, die Beratung von Formaten und Themen überpfarrlicher Kooperation sowie die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen für jeden Pastoralen Raum. „Ihre Arbeit war nicht nur für irgendwelche Papiere“, betonte der Bischöfliche Offizial. An den Empfehlungen werde jetzt weitergearbeitet, kündigte er an. „Ich bin Ihnen sehr dankbar“, betonte der Geistliche. Er hoffe, dass man in einigen Jahren wahrnehmen könne, dass die Arbeit vor Ort Früchte trage.

Auch Dr. Markus Wonka, Leiter der Abteilung Seelsorge | Seelsorge-Personal im BMO, bedankte sich herzlich bei den Prozessgruppen. Über viele Jahre sei darüber gesprochen worden, wie es in den Pastoralen Räumen gehen könne. Jetzt setze man die Ideen zwei Jahren praktisch um, zunächst mit den Kitas und den Kirchengemeindeverbänden. Seit Anfang 2026 werde man mit der Etablierung der Leitungsteams in pastoralen Fragen konkret. „Ihre Arbeit war Pionierarbeit! Eine solche Arbeit wie sie in den Prozessgruppen geleistet wurde, hat es noch nicht gegeben“, stellte der Theologe fest. Er bezog sich damit auf die Treffen über die Pfarreigrenzen hinweg mit ganz unterschiedlichen Professionen und Aufgaben. „Sie haben sondiert, wo man in überpfarreilicher Kooperation Themen gemeinsam anpacken kann“, führte er aus. Am Ende habe die Arbeit „durch Kreativität und Beharrlichkeit zu einem konstruktiven Ergebnis“ geführt. Erste Aufgabe der neuen Leitungsteams in den Pastoralen Räumen sei es nun, die Ergebnisse zu würdigen. Wonka dankte auch den sechs Priestern, die auch weiter Pionierarbeit leisten werden und die Leitung der Pastoralen Räume übernommen haben. Ihnen übergab er die sechs Handlungsempfehlungen. „Dieser Abend ist kein Abschluss, er ist ein Dankeschön und ein Übergang in die weitere Zeit der Kirchenentwicklung, die jetzt vor uns liegt“, schloss Wonka.

Johannes Hörnemann