Bischöflich Münstersches Offizialat
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08. Oktober 2021

Feier des Gottesdiensts für alle möglich

2G-Regel für besondere Gottesdienste | Reguläre Gottesdienste bleiben offen

Da niemandem der Zutritt zu einem Gottesdienst verwehrt werden soll, behält die katholische Kirche im Oldenburger die bekannten Abstände und die Begrenzungen bei der Anzahl der Teilnehmenden weiterhin bei. Damit ist die Teilnahme an regulären Gottesdiensten gemäß der aktuellen Coronaverordnung des Landes Niedersachsen ohne die Pflicht möglich, einen Test-, Impf- bzw. Genesenennachweis vorzeigen zu müssen. Gottesdienste werden dann mit Hygienekonzept und Abstand gefeiert. Außer am Sitzplatz ist eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

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Feier des Gottesdiensts für alle möglich

Darüber hinaus soll ab dem 11. Oktober den Pfarreien im Oldenburger Land die Möglichkeit eröffnet werden, bei besonderen Gottesdienste die 2G-Regeln anwenden zu können. Darüber hat Weihbischof Wilfried Theising am 6. Oktober mit den leitenden Pfarrern der Region beraten. Dies könnte besonders dann der Fall sein, wenn es sich um Gottesdienste handelt, die im kleinen Kreis oder im familiären Kontext gefeiert werden.

„Die Hürden für die Teilnahme an regulären Gottesdiensten sollen so niedrig sein, wie es eben geht“, stellt Weihbischof Wilfried Theising fest. Das bedeute leider, dass kleinere Kirchenräume damit auch an Kapazitätsgrenzen stießen, erläuterte er. „Ich danke allen, die häufig ehrenamtlich bereit sind, hier Ordnerdienste zu übernehmen und sich vermutlich auch viel Kritik an den Spielregeln gefallen lassen müssen“, sagte der Bischöfliche Offizial. „Wir möchten im Bistum Münster die Feier des Gottesdiensts weiterhin allen Menschen möglich machen,“ betonte der Weihbischof.

Für besondere Gottesdienste, also sogenannte Kasualien wie Trauungen, Trauerfeiern und Taufen, können die leitenden Pfarrer darüber im Einzelfall entscheiden, die 2G-Regel anzuwenden. Wenn dann sichergestellt ist, dass alle Teilnehmenden und Akteure beim Gottesdienst geimpft oder genesen sind, ist die Feier ohne besondere Abstände und ohne das Tragen einer Maske möglich. Kinder und Jugendliche sind laut Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres von der Nachweispflicht befreit.

Johannes Hörnemann