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27. Februar 2019 - Vechta

Einmal Thomaner, immer Thomaner

Profifußballer Oliver Hüsing besucht bei Fernsehaufnahmen alte Schule

2011 hat er am St. Thomas Kolleg der Dominikaner sein Abitur gemacht. Als Fußballer zog er dann in die Welt. Nach Saisonverträgen bei Werder Bremen, Hansa Rostock und Ferencváros Budapest hat der gebürtige Bührener 2017 einen Profivertrag beim FC Hansa Rostock unterschrieben. Inzwischen ist er dort Kapitän. Im Rahmen der NDR-Dreharbeiten zu einer Folge „Klosterküche“ kam er jetzt für einen Besuch nach Vechta. Pater Ludger Fortmann und Pater Dr. Andreas Bordowski hatten ihm ausrichten lassen, dass sie sich über seine Teilnahme bei der Fernsehproduktion freuen würden. Für Hüsing eine Ehrensache: „Wenn die beiden anrufen, dann wäre ich auch mit dem Fahrrad hergefahren“, lacht er.

Oliver Hüsing überreicht ein TrikotGroßansicht öffnen

Oliver Hüsing überreicht P. Andreas ein Trikot mit der Rückennummer 5 von Hansa-Rostock

Eine Stunde hatte ihn Filmautorin Andrea Ahmadi mit einem Kamerateam in der Schulturnhalle zu seinen Erinnerungen am St. Thomas Kolleg befragt. In Anschluss an den Dreh ließ Hüsing es sich nicht nehmen, Schulleiter P. Andreas ein handsigniertes Trikot von Hansa Rostock zu überreichen. Das blaue Stück trägt seine Rückennummer 5. „Einmal Thomaner, immer Thomaner“ hat Hüsing dazu geschrieben. „Die Zeit hier im Haus war super“, sagt er. „Ich habe fast ausschließlich positive Erfahrungen an meine Schulzeit.“ Er habe immer noch guten Kontakt zu den Patres und ehemaligen Mitschülern. Mit einigen sei er in diesem Winter sogar in den Skiurlaub gefahren. „Das spricht doch wohl für die gute Schulgemeinschaft, die wir hier hatten.“ Der Kontakt in die alte Heimat ist immer noch sehr groß. Regelmäßig besucht er seine Eltern. Als Höhepunkte seiner Schulzeit benennt Hüsing viele coolen Fahrten und Reisen wie den Skiurlaub in der 7. Klasse, die Romfahrt oder die Abschlussfahrt in der Oberstufe, „doch auch das Schulleben an sich, das geprägt war durch christliche und menschliche Werte“. Es sei ein gutes Zusammenleben, eine gute Atmosphäre und eine gute Stimmung bei den Dominikaner gewesen, sagt er. „Sie haben mir vieles mitgegeben für mein weiteres Leben“.

Es sei vorbildlich gewesen, wie Oliver neben seinem Fußball, den er schon zu Schulzeiten bei Werder Bremen gespielt hatte, noch gelernt und ein gutes Abitur gemacht habe, lobt ihn Pater Andreas. Er selbst hat ihn im Religionsunterricht gehabt. „Das war schon sehr diszipliniert und anerkennenswert und hat mir immer Respekt abgefordert“.  

Ein Sendetermin für diese Folge „Klosterküche“ steht noch nicht fest. Ausgestrahlt wird die Reihe jedoch vom NDR ca. neun-bis zehnmal im Jahr Sonntags um 15.30 Uhr. Hüsing tritt in der halbstündigen Sendung zwar nicht am Herd auf, doch da er seit seinem 18. Lebensjahr alleine wohnt, hat er mittlerweile ganz passable Kochkünste entwickelt und kann gut Leute einladen. „Aber am liebsten esse ich doch noch bei Mama“, lacht er.

Ludger Heuer