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Zwischen Glaubenserfahrungen, Gemeinschaft und Geysiren

26. August 2025 - Paderborn

Zwei Abiturientinnen aus dem Bistum Münster entdecken Norwegen und Island mit dem „Praktikum im Norden“ des Bonifatiuswerkes

Foto von Generalsekretär Monsignore Austen, Miriam Etrich und Luisa MaasGroßansicht öffnen

Miriam Etrich und Luisa Maas freuen sich auf ihre Zeit im Ausland (v.l.). Bonifatiuswerk-Generalsekretär Monsignore Georg Austen (l.) und Projektreferentin Marisa Grummich (r.) wünschen ihnen alles Gute dafür.

Raus aus dem Alltag, rein ins Abenteuer: Wo die Mitternachtssonne und Geysire die Landschaft prägen, lernen junge Menschen nicht nur ein neues Land und eine neue Kultur kennen, sondern erfahren den Glauben auch aus einer ganz anderen Perspektive. 25 junge Freiwillige aus 13 deutschen (Erz-)Bistümern machen sich mit dem „Praktikum im Norden“ des Bonifatiuswerkes in den kommenden Wochen für einige Monate auf, um diese besondere Diaspora-Kirche zu erleben. Sie werden sich in Gemeinden, in sozialen Projekten und Ordensgemeinschaften in Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland, Island, Lettland und Estland engagieren. Sie entdecken dabei ihre eigenen Stärken und Talente.

Aus dem Bistum Münster reist Miriam Etrich am 30. August in das norwegische Oslo und Luisa Maas bricht am 1. September Richtung Reykjavík auf.

Im Oslo startet die Abiturientin Miriam Etrich ihren Freiwilligendienst im Kloster Sta. Katarinahjemmet. Dort wird sie beispielsweise in der Küche oder im Gästehaus der Dominikanerinnen bei der Vorbereitung der Gästezimmer helfen. Neben den verschiedenen Aufgaben im Kloster hat sie die Möglichkeit, sich in der katholischen Schule zu engagieren. Unterstützung ist beim Deutschunterricht oder bei der Korrektur der Hausaufgaben gefragt. „Mich interessieren die nordischen Länder schon lange. Ich freue mich, dass ich mit dem ‚Praktikum im Norden‘ nun die Chance bekomme, diese Länder näher kennenzulernen. Für die Arbeit vor Ort werden meine Teamfähigkeit, Empathie und interkulturellen Kompetenzen mir helfen“, sagt die 19-Jährige aus Ganderkesee.

Das Bistum Reykjavík bekommt mit der Abiturientin Luisa Maas in den kommenden Monaten Unterstützung. Sie hilft den Mutter-Teresa-Schwestern beim Frühstück für bedürftige Menschen in der isländischen Hauptstadt und übernimmt im Pfarrhaus administrative Aufgaben. Die 18-Jährige möchte die Welt außerhalb der gewohnten „vier Wände“ entdecken: Seit einigen Jahren ist es ein großer Traum von mir, möglichst viele Kulturen und Länder kennenzulernen. Gerade die Arbeit in der Gemeinde macht mir Spaß. Deswegen freue ich mich, dass ich die Chance bekomme, meine Erfahrungen in einer ganz anderen Gemeinde in Nordeuropa einzubringen.“

Bonifatiuswerk-Generalsekretär Monsignore Georg Austen, der in dem Programm einen persönlichen Mehrwert für die jungen Freiwilligen sieht, ist für ihren Einsatz sehr dankbar: „Die Praktikanten stellen ein Stück ihrer Lebenszeit in den karitativen Dienst, erweitern ihren Horizont, sie setzen sich ein und helfen in ihren Einsatzstellen mit eigener Initiative und engagierter Arbeit, die sonst oft schwer zu leisten wäre. Es ist bereichernd für Kirche und Gesellschaft, wenn junge Menschen sich auf den Weg machen und ihre Perspektiven mit uns teilen – so können wir gemeinsam voneinander lernen und auch über Inhalte des Glaubens in den Austausch kommen.“

Jährlich machen sich mehr als 20 junge Menschen aus Deutschland auf den Weg nach Nordeuropa und ins Baltikum, um sich sozial zu engagieren. Seit Praktikumsstart im Jahr 2011 haben mittlerweile schon mehr als 250 junge Menschen den Freiwilligendienst absolviert. Das „Praktikum im Norden“ ist ein Kooperationsprogramm zwischen dem Bonifatiuswerk und dem Newman-Institut im schwedischen Uppsala. Seit vergangenem Jahr ist für das Programm eine Anerkennung als „Internationaler Jugendfreiwilligendienst“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend möglich

Raus aus dem Alltag, rein ins Abenteuer: Wo die Mitternachtssonne und Geysire die Landschaft prägen, lernen junge Menschen nicht nur ein neues Land und eine neue Kultur kennen, sondern erfahren den Glauben auch aus einer ganz anderen Perspektive. 25 junge Freiwillige aus 13 deutschen (Erz-)Bistümern machen sich mit dem „Praktikum im Norden“ des Bonifatiuswerkes in den kommenden Wochen für einige Monate auf, um diese besondere Diaspora-Kirche zu erleben. Sie werden sich in Gemeinden, in sozialen Projekten und Ordensgemeinschaften in Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland, Island, Lettland und Estland engagieren. Sie entdecken dabei ihre eigenen Stärken und Talente.

Aus dem Bistum Münster reist Miriam Etrich am 30. August in das norwegische Oslo und Luisa Maas bricht am 1. September Richtung Reykjavík auf.

Im Oslo startet die Abiturientin Miriam Etrich ihren Freiwilligendienst im Kloster Sta. Katarinahjemmet. Dort wird sie beispielsweise in der Küche oder im Gästehaus der Dominikanerinnen bei der Vorbereitung der Gästezimmer helfen. Neben den verschiedenen Aufgaben im Kloster hat sie die Möglichkeit, sich in der katholischen Schule zu engagieren. Unterstützung ist beim Deutschunterricht oder bei der Korrektur der Hausaufgaben gefragt. „Mich interessieren die nordischen Länder schon lange. Ich freue mich, dass ich mit dem ‚Praktikum im Norden‘ nun die Chance bekomme, diese Länder näher kennenzulernen. Für die Arbeit vor Ort werden meine Teamfähigkeit, Empathie und interkulturellen Kompetenzen mir helfen“, sagt die 19-Jährige aus Ganderkesee.

Das Bistum Reykjavík bekommt mit der Abiturientin Luisa Maas in den kommenden Monaten Unterstützung. Sie hilft den Mutter-Teresa-Schwestern beim Frühstück für bedürftige Menschen in der isländischen Hauptstadt und übernimmt im Pfarrhaus administrative Aufgaben. Die 18-Jährige möchte die Welt außerhalb der gewohnten „vier Wände“ entdecken: Seit einigen Jahren ist es ein großer Traum von mir, möglichst viele Kulturen und Länder kennenzulernen. Gerade die Arbeit in der Gemeinde macht mir Spaß. Deswegen freue ich mich, dass ich die Chance bekomme, meine Erfahrungen in einer ganz anderen Gemeinde in Nordeuropa einzubringen.“

Bonifatiuswerk-Generalsekretär Monsignore Georg Austen, der in dem Programm einen persönlichen Mehrwert für die jungen Freiwilligen sieht, ist für ihren Einsatz sehr dankbar: „Die Praktikanten stellen ein Stück ihrer Lebenszeit in den karitativen Dienst, erweitern ihren Horizont, sie setzen sich ein und helfen in ihren Einsatzstellen mit eigener Initiative und engagierter Arbeit, die sonst oft schwer zu leisten wäre. Es ist bereichernd für Kirche und Gesellschaft, wenn junge Menschen sich auf den Weg machen und ihre Perspektiven mit uns teilen – so können wir gemeinsam voneinander lernen und auch über Inhalte des Glaubens in den Austausch kommen.“

Jährlich machen sich mehr als 20 junge Menschen aus Deutschland auf den Weg nach Nordeuropa und ins Baltikum, um sich sozial zu engagieren. Seit Praktikumsstart im Jahr 2011 haben mittlerweile schon mehr als 250 junge Menschen den Freiwilligendienst absolviert. Das „Praktikum im Norden“ ist ein Kooperationsprogramm zwischen dem Bonifatiuswerk und dem Newman-Institut im schwedischen Uppsala. Seit vergangenem Jahr ist für das Programm eine Anerkennung als „Internationaler Jugendfreiwilligendienst“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend möglich.

Ein Gruppenbild von allen Praktikanten finden Sie in unserem Pressebereich: https://www.bonifatiuswerk.de/de/presse/pressemitteilungen/110725