Besonders eingeladen sind Landwirte, Mitarbeiter und landwirtschaftliche Hilfskräfte ein, die Flyer und Plakate wurden deswegen viersprachig gestaltet. Im Gebet möchten die Verbände Gott danken für die Ernte und für die Menschen, die Lebensmittel bereitstellen. Das Fest beginnt am 2. Oktober um 11:00 Uhr vor der Laurentiuskirche in Vechta-Langförden.
„Wir danken für die Gaben der Schöpfung. Wir danken in diesem Jahr besonders für die zahlreichen Menschen, die für unser tägliches Brot, Getreide, Gemüse, Obst, Fleisch und anderes arbeiten. Viele kommen aus anderen Ländern: Polen, Rumänien, Bulgarien und anderswoher“, erläutert Clemens Olberding, Vorsitzender des Komitees der Katholischen Verbände im Offizialatsbezirk Oldenburg. Mit allen zusammen wolle man ein Fest feiern. Die heilige Messe beinhalte Elemente in bulgarischer, rumänischer, polnischer und deutscher Sprache und richte sich ausdrücklich auch an Gläubige anderer Konfessionen und Religionen.
Zum Mittagessen nach dem Gottesdienst stellen die Organisatoren Tische und Bänke in der ‚grünen Lunge‘ Langfördens bereit. Im Park direkt am Laurentiusplatz wird für Kaffee, Tee und Bratwurst gesorgt. „Darüber hinaus laden wir dazu ein, dass jeder etwas mitbringt und wir dann miteinander teilen“, sagt Olberding. Das Erntedankfest wird von Gruppen aus Langförden und der Kirchengemeinde mitgetragen. Die Katholische Landjugendbewegung beteiligt sich mit einem Getränkestand. Der Musikverein Langförden begleitet die heilige Messe und untermalt das Picknick mit einem Platzkonzert.
Johannes Hörnemann
