Bischöflich Münstersches Offizialat
Für die Katholische Kirche im Oldenburger Land

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Moodbildtrauer

Begleitung in der Trauer

Symbolbild, strahlendes Kirchenfenster

Liebendes Gedenken der Nachbarn, Freundinnen und Freunde, Kolleg/innen und der Familie

Nachbarschaftsgebet

Zwischen dem Tod und der Beisetzung übernehmen in vielen Pfarrgemeinden die Nachbarn oder Freunde des/der Verstorbenen die Gestaltung und Leitung eines Nachbarschaftsgebetes. Dies hilft, die zermürbende Wartezeit bis zur Beerdigung zu überbrücken. Es findet in der Regel in einer Kirche statt.
Das Gebet kann frei gestaltet werden. Es ist eine Wortgottesdienstfeier. Je nach Persönlichkeit des/der Toten und der Hinterbliebenen kann neben einem Text aus der Bibel ein Rosenkranz gebetet werden.  Denkbar sind auch andere Gebete wie auch Musik, Lieder, Bilder. Häufig wird dieses Gebet auch als Lichterfeier gestaltet, in der alle Anwesenden durch das Entzünden eines Teelichtes ihrer Verbundenheit, Trauer und Hoffnung Ausdruck geben können. Im Pfarrbüro ist der Termin für die Kirchennutzung anzufragen. Dort gibt es häufig auch Vorlagen für ein Nachbarschaftsgebet.

Corona-Pandemie: Nach geltenden Corona Schutzvorschriften ist so ein Gebet derzeit nicht möglich in einer Kirche.

Folgende Formen können dies auf andere Weise aufgreifen

Kondolenzbuch

Das Auslegen eines Kondolenzbuches in der Kirche vor Ort ermöglicht allen Trauernden, ihre Trauer in persönlichen Worten auszudrücken. Dieses kann dann auch von den Anderen gelesen werden, sodass ein Mensch in seiner Kostbarkeit noch einmal aufleuchtet. Ebenso ist ein Kondolenzbuch digital über die Tageszeitung eine Alternative.

Symbolbild, Kerzen

Kerze-Anzünden

Das „Kerze- Anzünden kann auch digital geschehen: per WhatsApp oder über ein Trauerportal der örtlichen Tageszeitung.

Treffen auf dem Friedhof um Abschied zu nehmen

In einigen Pfarreien treffen sich Hinterbliebene in Gruppen oder Verbänden, denen der/die Tote angehörte, nach der Beisetzung auf dem Friedhof um Abschied zu nehmen. Dort finden sie ihre je eigene Weise des Gedenkens gemäß den Abstandsregeln (kurze Ansprache, Musikstück, persönliches Verneigen vor dem Grab).

Dies kann biblisch anknüpfen an den „Gang der Frauen“ zum Grab, wie es auch einige KFD Gruppen praktizieren. Auch für Einzelne ist ein „Trauerspaziergang“ eine Form, den/die Verstorbene zu würdigen.

Symbolbild, Stift

Trauerkarte

Von großem Trost ist für Schreibende und Empfangende ein persönlicher Trauergruß. Mitgefühl und Erinnerung kann ins Wort gebracht werden. Die Erfahrung zeigt, dass das Sprechen über den/die Verstorbene/n das Herz leichter machen kann. Wir spüren, dass wir nicht allein sind und erleben die bleibende Verbundenheit zum/zur Verstorbenen.

Trauerbesuche/Gespräche

Ein persönlicher Kontakt tut Trauernden in ihrem Verlust gut, oft auch dann, wenn die praktischen Dinge nach dem Tod geregelt sind. Dabei hat jeder Trauerprozess sein eigenes Tempo. Es gibt kein „Richtig und falsch“.

In vielen Pfarreien gibt es Trauerbesuchsdienste, die einen persönlich gestalteten Gruß in die „Trauerhäuser“ bringen und auch das Gespräch anbieten.

Corona-Pandemie: Entsprechend der Schutzvorschriften ist auf Abstand zu achten und die gebotene Anzahl von Besuchern einzuhalten. Die Trauercafés sind derzeit noch ausgesetzt in den Pfarreien.

Die katholischen Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen bieten professionelle Gesprächsunterstützung an, wie auch Hospizdienste:

Begleitung

Zuweilen ist der Wunsch da, die Erfahrung des Abschieds mit allen Fragen und Zweifeln als Anfrage für den eigenen Lebens- und Glaubensweg zu verstehen.

Sowohl die Seelsorger/innen vor Ort als auch die Geistlichen Begleiter/innen im Offizialatsbezirk Oldenburg stehen als versierte Gesprächspartner/innen bereit.

Erfahrungen, heilsame Rituale, Unterstützung

Kontakt

Stefan Honsel
Stefan Honsel

Leiter des Referates Erwachsene

Tel. 04441 872-245

Abteilung Seelsorge
Bahnhofstraße 6
49377 Vechta