Bischöflich Münstersches Offizialat
Für die Katholische Kirche im Oldenburger Land

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Pilgern

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Die Stelle ist derzeit nicht besetzt.

Sachbereich Kategoriale Seelsorge | Bitte wenden Sie sich an Dominik Blum.

Tel. 04441 872-245

Referat Erwachsene
Kolpingstraße 14
49377 Vechta

Ursprünglich bedeutet Pilgern ein längeres – oft wochen- und monatelanges Unterwegssein zu einem Pilgerort, der hunderte Kilometer entfernt lag und das Grab eines Apostels oder Heiligen barg. Pilger baten dabei um Buße für kirchliche oder weltliche Vergehen, die sie mit einer Pilgerfahrt abgelten konnten (Ablass).

Eine Wallfahrt bedeutet ursprünglich das Aufsuchen eines Wallfahrtsortes in der näheren Umgebung, dessen Ursprung mit einem Wunder oder Mysterium verbunden war, der den Wallfahren ein besonders Gnadenbild zeigte und dem sie Geschenke (Votivgaben) mitbrachten.

Heute werden die Begriffe Pilgern und Wallfahren oft synonym gebraucht. Der wichtigste Wallfahrtsort im Offizialatsbezirk ist die Marienbasilika in Bethen, jedes Jahr kommen viele „Pilgergruppen“ hierher. Auch das Kreuztragen in Lage ist sehr populär. Tausende Pilger tragen jedes Jahr das 140 kg schwere Kreuz aus dem frühen 14. Jahrhundert auf ihren Schultern um die Lager Kirche und beten dabei für Kranke und Sterbende, für das Gedeihen der Feldfrüchte, die Anliegen der Kirche und den Frieden in der Welt. Mit dem zehntägigen inklusiven Projekt „El Camino“ fand 2013 erstmals wieder seit langer Zeit eine längere Pilgerreise durch den Offizialatsbezirk statt.