Bischöflich Münstersches Offizialat
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14. Dezember 2018 - Vechta

Haushalt des Offizialatsbezirks Oldenburg verabschiedet

Offizialat rechnet 2019 mit Erträgen von 95,1 Millionen Euro    

Der Kirchensteuerrat der Römisch-Katholischen Kirche im Oldenburgischen Teil der Diözese Münster hat jetzt den Haushaltsplan 2019 beschlossen. Dabei geht das Bischöflich Münstersche Offizialat (BMO) in seinem Gesamtergebnisplan von 95,1 Mio. Euro aus. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das eine Steigerung um 5,3 Prozent. Die Gesamtaufwendungen sind mit 94,7 Millionen Euro kalkuliert. Hieraus ergibt sich ein planerischer Überschuss von 0,4 Mio. Euro.

Einnahmen

  • Mit 82,6 Mio. Euro macht die Kirchensteuer 87 Prozent der kalkulierten Einnahmen aus.
  • Die übrigen 13 Prozent stammen aus Zuwendungen, allgemeinen Umlagen für Kirchengemeinden und Kindertagesstätten und Verwaltungseinnahmen, Vermietungen, Verpachtungen und Gebühren.

Ausgaben

  • Mit 49,0 Mio. Euro ist über die Hälfte des Haushalts dafür vorgesehen, kirchliches Leben vor Ort zu stärken. Finanziert werden damit die Verwaltungshaushalte der Kirchengemeinden und Kindertagesstätten, Gehälter für Geistliche und Pastoralreferenten, Gestellungsverträge für Ordensleute, Versorgungsleistungen und Diasporahilfen. Auch die 121 katholischen Kindertagesstätten in Trägerschaft der lokalen Kirchengemeinden gehören in diesen Bereich.
  • 14,1 Mio. Euro kosten die zentralen Aufgaben in der Kirchenverwaltung. Hierzu gehören u.a. Personalkosten im Offizialat, Abschreibungen, Versicherungen – auch für Kirchengemeinden und Kindertagesstätten, die zentrale Personalverwaltung für ca. 5.200 Beschäftigte, zentrale Buchhaltung, Revision und die IT.
  • 13,4 Mio. Euro lässt sich die Kirche den Bildungsbereich kosten. Hierzu gehört neben der Katholischen Fachhochschule Norddeutschland vor allem die Schulstiftung St. Benedikt mit vier Oberschulen, vier Gymnasien und einer Berufsbildenden Schule in Vechta, Cloppenburg, Oldenburg und Wilhelmshaven.
  • 5,5 Mio. Euro sind vorgesehen für Neu- bzw. Umbauten oder Renovierungen von Kirchengebäuden, Pfarrhäusern und –heimen, Kindertagesstätten und Bildungsstätten.
  • 5,3 Mio. Euro bekommt der Landes-Caritasverband als Zuschuss für soziale Aufgaben, z.B. für die Beratungsstellen in Ehe-, Familien- und Lebensfragen.
  • 2,8 Mio. Euro verlangen die Finanzämter als Gebühr für die Erhebung der Kirchensteuer
  • 2,4 Mio. Euro zahlt das Offizialat für den Unterhalt der kirchlichen Bildungsstätten Katholische Akademie Stapelfeld, BDKJ Jugendhof Vechta und St. Antoniushaus Vechta.
  • 2,2 Mio. Euro sind vorgesehen für gesamtkirchliche Ausgaben und innerkirchliche Umlagen, z.B. an den Verband deutscher Diözesen und das Katholische Büro in Hannover.

Ludger Heuer

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