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13. Mai 2019 - Bethen

Unterwegs in der Nachfolge Christi

Bischof wirbt bei Wallfahrt für geistliche Berufe

Anlässlich des Welttages der geistlichen Berufe hatte Weihbischof Wilfried Theising am vergangenen Sonntag zu einer Fußwallfahrt nach Bethen eingeladen. „Die Förderung geistlicher Berufe ist mir mit Blick auf unsere kirchliche Situation ein besonderes Anliegen. Ich möchte Sie bitten, dieses Anliegen mit mir ins Gebet zu nehmen“, hatte Theising in seiner Einladung an die Gläubigen geschrieben. Eine zwanzigköpfige Wallfahrtsgruppe war der Einladung gefolgt.

Weihbischof Theising

Weihbischof Wilfried Theising warb für geistliche Berufe

Gratulation vor Schlusssegen

Vor dem Schlusssegen gratulierten Weihbischof Wilfried Theising und Bethens Pfarrer Dr. Dirk Költgen der Messdienerin Jana (3.v.l.), die an diesem Tag ihren zehnten Geburtstag feierte.

Aufgebrochen war sie um 9.00 Uhr in Langförden. Nach zwei Pausen in Cappeln und Emstekerfeld wartete um 15.00 Uhr in Bethen ein aufmunternder Kaffee auf sie. An dem anschließenden Pontifikalamt in der Basilika nahmen auch viele Priester, Ordensleute und Gläubige teil. Zum Abschluss lud Theising zu einem Imbiss ins Pilgerzentrum Maria Einkehr ein.  

„Wir können den Herrn bitten, dass er Arbeiter in seinen Weinberg schickt, und wir können die unterstützten, die schon dieser Berufung gefolgt sind“, sagte er im Gottesdienst. Der Weltgebetstag für geistliche Berufe lasse uns drauf schauen, wie es in unserer Kirche damit gestellt sei. In Deutschland gingen zurzeit nur sehr wenige junge Menschen in den Priester- oder Ordensberuf. Die Zulassungsbedingungen zu diesem Beruf sehe er aber nicht als Hauptgrund dafür, sagte Theising. Im Kern gehe es um das Leben in der Nachfolge Christi im Zeichen der evangelischen Räte Armut, Keuschheit und Gehorsam. Jemand, der Christus nachfolge, wolle auch so leben wie Christus, d.h. arm, keusch und gehorsam. Das sei eine Herausforderung, doch er sei sich sicher, dass die meisten der hier anwesenden Priester und Ordensleute diesen Weg noch einmal gehen würden. „Es ist ein Weg, auf dem man reich beschenkt wird.“

Wer diesen Weg gehe, dem falle es leicht, Armut und Gehorsamkeit gegenüber Jesus auszuüben. „Und in der Ehelosigkeit liegt ein großer Segen, weil wir unser Leben nur mit Christus teilen.“ Wer das mache, habe auch Zeit, da zu sein, zuzuhören und anderen Menschen zur Seite zu stehen. „Die evangelischen Räte sind uns von Christus geschenkt und daher lieb und teuer“, warb er für die geistlichen Berufe.  

Ludger Heuer

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