Bischöflich Münstersches Offizialat
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14. Mai 2018 - Oldenburger Land

Tolle Stimmung, viele Begegnungen und interessante Veranstaltungen

Oldenburger ziehen positives Resümee zum Katholikentag

Seit dem 90. Katholikentag in Berlin 1990 hat es nicht mehr so viele Besucher gegeben. 50.000 Dauerkarten und 25.000 Tageskarten zählten die Veranstalter für Münster, dazu kommen viele Tausend Gäste ohne Karten. Im Umfeld des gestrigen Abschlussgottesdienstes auf dem Schlossplatz, an dem ca. 30.000 Gläubige teilnahmen, und beim anschließenden Empfang des Bischofs von Münster, Dr. Felix Genn, gab es viele positive Rückmeldungen. Die Begeisterung über die Angebote, die gute Stimmung und die vielen interessanten Gespräche war allgegenwärtig.

Teilnehmer der Familienfahrt

Oldenburger Teilnehmer

Gisela Koopmann, Sr. Lydia Schulte-Sutrum und Katharina Abeln

Gisela Koopmann, Sr. Lydia Schulte-Sutrum und Katharina Abeln

Pohlmanns

Annette und Dr. Martin Pohlmann

Theising mit Blütchen und Adomeit

Weihbischof Wilfried Theising mit dem Ökumenebeauftragter des Bistums Münster, Dr. Michael Kappes, der Oldenburgischer Synodenpräsidentin Sabine Blütchen und Pfarrer Thomas Adomeit, Vertreter im Bischofsamt der evangelischen Landeskirche Oldenburg.

Wolfgang Thierse

Bundestagspräsident a.d. Wolfgang Thierse

Lachner, Hölters und Hintze

Die oldenburger Ökumenebeauftragte Dr. Gabriele Lachner, Stefan Hölters, Geschäftsführer der Abteilung Seelsorge beim Offizialat Vechta und einer der Oldenburger Organisatoren des Katholikentages, und Justitiarin Ulrike Hintze

Pfarrer Clemens Lübbers

Pfarrer Clemens Lübbers, Präses des Diözesan-Cäcilien-Verbandes

Bischöfe Bahlmann und Timmerevers

Bischof Johannes Bahlmann aus Visbek und Bischof Heinrich Timmerevers

Bischöfe Marx und Genn

Reinhard Kardinal Marx und Bischof Dr. Felix Genn

„Ich habe persönliche Gespräche geführt, wie man sie nur am Katholikentag führen kann“, meinte Oberstudiendirektor Andreas Weber, Leiter der Liebfrauen-Schule in Cloppenburg. „Ich habe viele Bischöfe gesehen, die man sonst nur im Fernsehen sieht. Man spürt eine Nähe und Verbundenheit miteinander“, sagte Thomas Grote, 10. Klässler seiner Schule. Der Dammer Gymnasiallehrer Martin Sager hat „viele liturgische Impulse für das Gemeindeleben in Damme empfangen, die ich als Ehrenamtliche weiter geben kann.“

Mit einer Radpilgergruppe ist Wilhelm Baumann aus Langförden nach Münster gefahren. Sie seien am Mittwoch erschöpft und in einem Zustand angekommen, wo man seinen Tag nur noch genießen könne und bereit sei, sich auf die Angebote einzulassen, lachte er.

Gisela Koopmann aus Molbergen, Vorsitzende des Familienbundes im Oldenburger Land, freute sich vor allem darüber, dass sie die Bewegung Wandelherz auf der Kirchenmeile präsentieren konnte. „Im gemeinsamen Glaubensprozess müssen wir aber noch viel zusammen schaffen“, nimmt sie es kritisch aus einer Diskussionsrunde mit Bischöfen mit. „Wir brauchen eine neue Sprachfähigkeit der Kirche.“ Die Dammer Benediktinerin Sr. Lydia Schulte-Sutrum fand es bemerkenswert, dass die verschiedenen Gebetszeiten immer voll gewesen seien und immer wieder über einen Gott gesprochen wurde, „der Möglichkeiten schafft, die uns weiter bringen“. Die Cloppenburgerin Katharina Abeln, Vorsitzende des Katholikenrates im Bistum Osnabrück, hat sich vor allem mit Themen zur Kirchenentwicklung und der Frage, was die Gläubigen dazu beitragen können, beschäftigt.

Als tolles Ereignis bezeichneten Prof. Dr. Martin Pohlmann, stellv. Landes-Caritasdirektor, und seine Frau Annette den Gottesdienst. „Wir sind dankbar, dass wir dabei sein durften.“ Thomas Arzner von der Geschäftsstelle des Katholikentages hat den Katholikentag politischer empfunden als vorherige. Für den Cloppenburger Pfarrer Bernd Strickmann war es ein starkes Zeichen, dass fünf Wochen nach der Amokfahrt so viele Leute nach Münster gekommen sind.  

Begeistert von den vielen schönen Begegnungen zeigte sich Weihbischof Wilfried Theising. „Es war schön, dass so viele Menschen aus dem Oldenburger Land teilgenommen haben.“ Als Mut machend für die Ökumene empfand die Oldenburgische Synodenpräsidentin Sabine Blütchen die Tage in Münster. Sie fahre mit guten Gefühlen für die Ökumene wieder nach Hause. Für Pfarrer Thomas Adomeit, Vertreter im Bischofsamt der evangelischen Landeskirche Oldenburg, war der Katholikentag eine Stärkung nach innen und ein Ruf in die Welt. Für die Suche nach Frieden habe das Treffen viele starke Sätze formuliert. Den gelungenen Ökumenecharakter des Katholikentags unterstrich auch die Oldenburger Ökumenebeauftrage der katholischen Kirche, Dr. Gabriele Lachner. „Es war gut, dass viele andere Kirchen vertreten waren. Sie alle haben ihre Glaubensinhalte mitgebracht.“ Für die Vechtaer Justitiarin Ulrike Hintze war der Katholikentag ein fröhliches Glaubensfest, das viele Impulse gesetzt habe. Gut gefallen hat ihr die Mischung aus Podiumsrunden, Vorträgen, seelsorglichen Veranstaltungen, Musik und Kabarett.

Als sehr gelungen bezeichnete der ehemalige Bundestagspräsident Wolfgang Thierse den Katholikentag. Er habe eine freundliche Atmosphäre mit gemeinsamem Beten und Singen und gleichzeitig intensiven Diskussionen mit Leidenschaft, aber ohne Gehässigkeit, erlebt. Er sei froh, dass er von Anfang bis Ende dabei gewesen sei.

„Großartige Stimmung, hervorragende Begegnung, ein großes Familienfest“, brachte es der gebürtige Cloppenburger Domprost Kurt Schulte auf den Punkt. „Wir haben alle Großartiges geleistet“, zeigte sich daher Stefan Hölters, Geschäftsführer der Seelsorgeabteilung des Offizialats und einer der verantwortlichen Organisatoren aus dem Oldenburger Land, zufrieden. „Egal welche Aufgabe erledigt werden musste, haben wir immer jemanden gefunden, der sie übernommen hat, ohne zu murren“, drückte er allen Helfern seinen Dank aus.

„Der Katholikentag war ein wunderschönes Fest in einer wunderschönen Stadt gewesen“, zollte der Dresdener Bischof Heinrich Timmerevers seinen Respekt. „Münster ist dafür hervorragend geeignet, die ganze Stadt war von Katholiken besetzt.“ Die starken Predigten von Bischof Felix Genn und Reinhard Kardinal Marx würden ein starkes Zeichen nach außen setzen. „Die Friedensbotschaft von Münster wird in die ganze Welt dringen“, zeigte sich daher Bischof Johannes Bahlmann aus Visbek sicher. Hochbegeistert über die friedliche Atmosphäre äußerte sich auch der gebürtige Friesoyther Clemens Lübbers, Präses des Diözesan-Cäcilien-Verbandes: „Die Stadt Münster und das Bistum ziehen wirklich viele Menschen an“

„Diese wunderschönen Tage haben allen gut getan, der Stadt Münster, dem Bistum, der katholischen Kirche in Deutschland, der Ökumene und vielen Gästen, die mit neuer Kraft und neuem Glaubensmut nach Hause gehen“, unterstrich der Münchner Erzbischof Reinhard Kardinal Marx. Bischof Dr. Felix Genn war es für ein Gesamt-Fazit noch zu früh. Aber man könne sagen: „Der Herr hat uns wirklich geholfen, bewahrt zu bleiben vor Terror und Gewalt, und er hat mit dem guten Wetter dazu beigetragen, dass die Menschen fröhlich sein konnten. Und ich glaube auch, dass das Gebet dafür geholfen hat“. Die Menschen würden mit vielen Impulsen nach Hause zurück fahren.

Ludger Heuer

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