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16. Oktober 2015 - Vechta

Pastoral bestimmt Immobilienkonzept

Offizialat informiert Pfarrer, Provisoren und Rechnungsführer über Pastoralpläne

Seit dem 1. März 2013 läuft der Entwicklungsprozess für Pastoralpläne im Bistum Münster, die ersten acht liegen in Vechta inzwischen vor, sagte Dominik Blum von der Seelsorgeabteilung des Bischöflich Münsterschen Offizialat heute vor ca. achtzig Pfarrern, Kirchenprovisoren und Rechnungsführer/innen aus dem Offizialatsbezirk Oldenburg. Im Mittelpunkt des Treffens auf dem BDKJ-Jugendhof, zu dem das Offizialat eingeladen hatte, stand ein Zwischenbericht über die eingegangenen Pastoralpläne.

Dominik Blum sprichtGroßansicht öffnen

Dominik Blum gab einen Zwischenbericht über den Stand der Pastoralpläne.

Zur Beförderung einer modernen Seelsorge hatte Bischof Dr. Felix Genn 2013 alle Kirchengemeinden aufgefordert, lokale Pastoralpläne aufzustellen. Einige der Oldenburger Gemeinden hätten für ihre eingereichten Pläne schon ausführliche Rückmeldungen erhalten, sagte Blum. Die Papiere würden in der Kirchenbehörde aufmerksam studiert, alle Abteilungen des Hauses seien damit beschäftigt. Weihbischof Heinrich Timmerevers würde die Pläne bei seinen Visitationsbesuchen in den Gemeinden intensiv mit den zuständigen Gremien ansprechen. Leider aber gingen nur wenige Pläne konkret auf Ressourcen der Pfarrei wie z.B. Immobilien ein. „Aussagekräftige Immobilienkonzepte können jedoch nur auf Basis eines zukunftsweisenden Pastoralkonzeptes entwickelt werden kann“, sagte Blum. Immobilien seien eine wichtige, aber nicht die einzige Frage, die in Pastoralplänen thematisiert werden sollten. „Die Pastoral führt“, stellte er klar. Aber alle Gemeinden müssten sich genau fragen, was sie in Zukunft bräuchten, um vor Ort Kirche zu sein.

Weitere Tagungsthemen waren Arbeitssicherheit, zentrale Buchhaltung, Kindergartenabrechnung und Verwaltungskostenumlagen. Extern eingeladen war Patricia Bonney vom Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems, sie gab eine ausführliche Auflistung möglicher EU-Fördermittel. Ländliche Entwicklung, Dorferneuerung oder Basisdienstleistungen – wie z.B. bei Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und Senioren – können durchaus auch kirchliche Strukturen betreffen. Auch Förderungen in den Bereichen Kulturerbe oder Tourismus können in Einzelfällen für kirchliche Einrichtungen interessant sein. 

Ludger Heuer

Die ersten Pastoralpläne sind online einsehbar unter http://www.offizialat-vechta.de/kirche_vor_ort/lokale_pastoralplaene/