Bischöflich Münstersches Offizialat
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10. Juli 2019 - Vechta, Würzburg, Bamberg

Neues Audio-Format für Messdiener

Podcast „Schall&Weihrauch“ geht zum vierten Mal auf Sendung

Es macht einfach Spaß, ihnen zuzuhören. Wenn sich Anja Muhle und Benni Ziegler im lockeren Plauderton über Osterbräuche in Polen, Pfingsten in Brasilien, kirchliche Brauchtümer im Oldenburger Land und Franken, die 72-Stundenaktion des BDKJ und Messdienerthemen wie liturgische Kleidung oder korrektes Benehmen in Gottesdiensten unterhalten, hören ihnen jedes Mal einige hundert junge Menschen zu. Immer am zweiten Sonntag im Monatsenden die beiden ihren ca. 40-minütigen Podcast „Schall&Weihrauch“. Messdiener wissen was damit anzufangen.

Anja Muhle am Mikrofon mit Hendrik Heckmann

Moderatorin Anja Muhle und Hendrik Heckmann, Redakteur des Podcasts, im Studio

Spaß im Studio

Viel Spaß im Studio haben v.l. Redakteur Hendrik Heckmann, Messdienerreferent Tobias Fraas und Moderatorin Anja Muhle

Seit dem 14. April gibt es dieses Format. Die erste Sendung wurde am Palmsonntag ausgestrahlt. Die Idee hierzu, so erzählt es Tobias Fraas, Messdienerreferent am Bischöflich Münsterschen Offizialat in Vechta, sei im November 2018 bei einem bundesweiten Vernetzungstreffen im fränkischen Miltenberg entstanden. Schon im März hatten sich die Oldenburger, Würzburger und Bamberger Kollegen in Würzburg getroffen und die Produktion geplant.

Mit Anja Muhle (30) und Benni Ziegler (24) fanden sich schnell geeignete Moderatoren. Muhle, die aus Visbek stammt, hatte in Oldenburg Medienwissenschaften studiert und dort das Campusradio mitgegründet. Neben ihrem Broterwerb bei der worklocal GmbH in Lohne arbeitet sie nebenberuflich als Eventmoderatorin. Benni Ziegler studiert Grundschullehramt in Fürth. Ihnen zur Seite steht ein sechsköpfiges Redaktionsteam in Vechta und Franken. Vier Redaktionsmitglieder recherchieren die Themen für die Sendungen, eine kümmert sich um Social Media Kanäle, eine sechste stellt in jeder Sendung Spiele für Messdiener vor.

„Schall&Weihrauch“ sei ein guter Weg, junge Erwachsene zu erreichen, die bisher nicht im Blick gewesen seien, sagt Fraas. Die Sendung sei ein Blick über Tellerrand. Zielgruppe sind Engagierte in der Jugend- und Ministrantenarbeit im Alter zwischen 17-23. Die Akteure in der Produktion sind ebenfalls Ehemalige aus der Messdienerarbeit. Die Frage, ob sie alles alleine produzieren können oder professionelle Hörfunkhilfe benötigen, habe sich schnell geklärt, erzählt Fraas. „Der Aufwand ist überschaubar. Wir sehen uns einmal im Jahr, ansonsten sprechen wir alles telefonisch oder über ein Social-Intranet ab.“

Podcast zum Nachhören

 

 

Die Themen, sagt Hendrik Heckmann (27), „suchen wir uns in Telefonkonferenzen selbst oder wir gehen auf Anfragen von Zuhörern ein“. Heckmann hatte im Offizialat eine Ausbildung zum Bürokaufmann gemacht und anschließend BWL studiert. Heute arbeitet er bei einer großen Wirtschaftsprüferkanzlei. Der Messdienerarbeit fühlt er sich nach wie vor verbunden. Die Recherche der Themen kostet jedes Mal zwei bis drei Stunden. Eine Woche vor der Sendung muss alles stehen. Dann müssen Anja und Benni einen gemeinsamen Termin finden. Zwei bis drei Stunden brauchen sie für ein Vorgespräch, die Aufnahme und Nachbearbeitung. „Bei der Aufnahme sitze ich zu Hause in meiner Küche, Benni in Fürth in seinem Wohnzimmer. Was wir brauchen ist ein Handy, eine gute WLAN-Verbindung, Kopfhörer und Mikrofon.“ Und Spaß am Plaudern. „Ich mag Geschichten, die mich berühren, und die Menschen, die sie erzählen“, lacht Anja. Wie lange sie und Benni zu jedem Thema reden, können sie selbst bestimmen. Spätestens nach 45 Minuten ist aber Schluss.

„Wir würden uns freuen, wenn sich noch mehr Bistümer an diesem Format beteiligen“, meint Fraas. Zumindest in Dresden wurde der Podcast schon wahrgenommen. Bischof Heinrich Timmerevers schickte eine Videogrußbotschaft an seine alten Visbeker Messdiener.

Am kommenden Sonntag geht die vierte Folge online. Zu hören ist sie auf Spotify, als Apple-Podcast und unter www.schallundweihrauch.de. Kontakt gibt es auch über Facebook und Instagram.

Ludger Heuer

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