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07. Mai 2019 - Bethen

Gutes Netzwerk im Alter

Weihbischof Theising lädt Ruhestandspfarrer ein

Es ist seit vielen Jahre eine gute Tradition. Einmal im Jahr lädt der Vechtaer Weihbischof alle Ruhestandspfarrer (Emeriti) aus dem Offizialatsbezirk Oldenburg zu einem halbtägigen Treffen ein. Gestern begrüßte Weihbischof Wilfried Theising seine Mitbrüder in Bethen. Nach einer Kaffeerunde im Haus Maria Rast feierte er mit ihnen eine Vesper in der Basilika. Anschließend trafen sich alle zum gemeinsamen Abendessen. Mit 38 von 67 Eingeladenen waren über die Hälfte der Emeriti zu dem Treffen gekommen.

Gruppenbild der Emeriti

Die Gruppe der Emeriti mit Weihbischof Wilfried Theising (14.v.r.) vor der Bether Basilika.

Er freue sich sehr, so viele zu sehen, begrüßte Theising seine Mitbrüder. Und besonders freue er sich darüber, dass seit dem letzten Treffen vor einem Jahr niemand aus der Runde verstorben sei. Bei seinem Überblick über wichtige Ereignisse der letzten zwölf Monate sprach Theising auch die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle an. Das Thema, so zeigten es viele Rückmeldungen aus der Runde, beschäftigte alle sehr. Eingeladen wurden die Mitbrüder zu mehreren Jubiläen in diesem Jahr. Dazu gehören die 700 Jahr-Feier der Johanniterkapelle in Bokelsch am 8. September und die 350 Jahr-Feier der Bether Gnadenkapelle am 15. September, zu der sich der Nuntius, Erzbischof Dr. Nikola Eterovic, angekündigt hat.

Nach Bethen angereist war auch Alfred Manthey, Pfarrer in Bocholt und bischöflich Beauftragter für Emeriti. Begleitet wurde er von Laura Rolfes. Die gebürtige Garrelerin und studierte Sozialarbeiterin ist im Bischöflichen Generalvikariat Münster Ansprechpartnerin für alle Fragen im Alter der Seelsorger zuständig. Darunter fallen Fragen zur rechtlichen und finanziellen Absicherung, zur eigenständigen Haushaltsführung, Behördengängen oder auch Regelungen für den Krankheits- und Todesfall. Manthey bat die Emeriti eindringlich, ein Auge aufeinander zu haben, damit niemand vereinsame. Im Offizialatsbezirk habe er aber immer den Eindruck, dass es hier ein gutes Netzwerk gebe und man sich untereinander um ältere, kranke oder pflegebedürftige Mitbrüder kümmere.

Ludger Heuer

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