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02. Dezember 2019 - Endel/Visbek

Glaube kann Spaß machen

Schönstattmädchen werden Marienapostel

In viele fröhliche Gesichter konnte Weihbischof Wilfried Theising am Samstag bei der Schönstattmädchenjugend in Endel blicken. Bei seinem Eintreffen wurde er gleich ohne Berührungsängste in schnelle Tanz- und Kommunikationsspiele miteingebunden. „Ich habe schon lange nicht mehr so viel Sport gemacht“, lachte er anschließend.

Gruppenbild Schönstattmädchenjugend

Viel Spaß gab es beim MTA-Festival der Schönstattmädchenjugend.

Knapp vierzig Mädchen zwischen acht und 14 Jahren waren für ein Wochenende zum MTA-Festival gekommen. Was MTA bedeutet, erklärten in einer jugendgerechten Bühnenperformance die Gruppenleiterinnen Anke Imwalle und Karina Muhle. MTA steht für Mater Ter Admirabilis (lat.) = Dreimal wunderbare Mutter. Dieser alte Ehrentitel für die Gottesmutter Maria ist heute in der Schönstattbewegung sehr präsent.

Dreimal im Jahr trifft sich die Schönstattjugend zu einem Wochenende in Endel. Das Herbsttreffen steht dabei traditionell unter dem Titel „Sternstunden“. „Mit Spielen und Übungen möchten wir die Mädchen in ihrer Persönlichkeit stark machen und für den Glauben begeistern,“ erklärte Imwalle. Die 22-Jährige engagiert sich seit vielen Jahren mit Leib und Seele in der Schönstattmädchenjugend.

Im Mittelpunkt des Wochenendes stand die in jedem Raum bildlich präsente Gottesmutter. Den Höhepunkt bildet am Abend die Marienapostelfeier. Bei ihr können die Mädchen ihr Taufbündnis erneuern und Freundinnen der Gottesmutter werden. Mit einer Medaille, die sie dabei überreicht bekommen, können sie dann ihre Aufgabe als Marienapostel öffentlich bezeugen. Jedes Mädchen nehme dabei mit, was es am meisten berühre, erlebt es Imwalle immer wieder. „Wir wollen aber auch viel Spaß zusammen haben.“ „Und wir wollen auch zeigen, dass Glaube Spaß machen kann“, ergänzte Sr. Marina, die Diözesan-Jugendbeauftrage der Gemeinschaft.

Weihbischof Theising zeigte sich beeindruckt von der Begeisterung und dem Spaß, der ihm überall begegnete. Im Anschluss an den Vormittag bot er den Mädchen auf Bitten von Sr. Marina die Möglichkeit zur Beichte an.

Ludger Heuer


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