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22. November 2018 - Münster

Ein Portal für alle Sorgen

www.das-sorgenportal.de bündelt Beratungsangebote des Bistums Münster im Internet

Menschen in Sorgen und Lebenskrisen haben ab sofort eine neue Anlaufstelle im Internet: Das Bistum Münster bündelt seine Beratungsangebote auf der Website www.das-sorgenportal.de. Drei Beratungsangebote lassen sich so erreichen: die Telefonseelsorge, die Online-Seelsorge und die Ehe-, Familien- und Lebensberatung.

Die Verantwortlichen für das neue Sorgenportal

Sie verantworten das neue „Sorgenportal“ des Bistums Münster. (v. l): Stefanie Uphues, Stephan Billen und Rita Hülskemper.

„Man kann sich das vorstellen wie einen Flur, in den man hineingeht, und in dem sich drei Türen befinden. Neben jeder Tür gibt es kurze Informationen zu dem jeweiligen Angebot, so dass die Nutzer sich entscheiden können, wo es für sie weitergehen soll“, erläutert Stefanie Uphues, Referentin für Internetseelsorge beim Bistum Münster, das Konzept.

Wer sich für die Internetseelsorge entscheidet, stößt auf ein virtuelles Fürbittbuch: Ordensgemeinschaften aus dem Bistum Münster lesen hier mit und nehmen die Anliegen der Internet-Nutzer in ihre Gebete auf. Jeden Mittwoch stehen eine Seelsorgerin oder ein Seelsorger live für einen Chat über Gott und die Welt bereit. Persönliche Beratung findet über ein gesichertes Mail-System statt.

Letzteres gilt auch für die Angebote der Telefonseelsorge: „Neben der klassischen Beratung per Telefon sind wir seit über 15 Jahren auch per Mail und Chat erreichbar. Das ist für viele Menschen eine kleinere Hürde, als zum Telefonhörer zu greifen“, weiß Rita Hülskemper, Leiterin der Telefonseelsorge Münster. „In einer Mail kann ich einen Satz wieder löschen oder ich unterbreche meinen Text und fange eine Stunde später wieder an. Und die Ratsuchenden können ihre Mail und die Antwort darauf später noch einmal nachlesen.“ Die Beratung per Mail oder im Chat würden zudem dem Wunsch vieler Ratsuchender nach noch mehr Anonymität entsprechen: „Am Telefon höre ich die Stimme der Person, die anruft, und damit verbunden auch die Gefühle in der augenblicklichen Situation. Das möchten manche Menschen lieber vermeiden.“ Der Vorteil der Mailberatung sei ein längerer möglicher Beratungsprozess, der bis zu einem Jahr dauern könne.

Die Ehe-, Familien- und Lebensberatung (EFL) unterstützt Menschen bei Fragen und Problemen im zwischenmenschlichen und persönlichen Bereich. Auch das Online-Beratungsteam der EFL macht zunehmend die Erfahrung, dass viele Menschen gerne online Kontakt aufnehmen möchten. „Für manche ist das Netz ein wichtiger Lebensraum, in dem sie sich bewegen und wo sie auch beraten werden möchten. Andere kommen nach der Erstberatung im Netz später gerne in eine unserer 38 Beratungsstellen, wo wir ihnen individuell und gezielt helfen können“, erklärt Stephan Billen, Leiter der EFL in Kleve.

Mit dem neuen „Sorgenportal“ sollen jetzt alle Angebote gebündelt werden. „Wer Sorgen oder Probleme hat, kann sich an uns wenden – unabhängig von Religion, Konfession, Alter oder Geschlecht“, macht Stefanie Uphues deutlich. Dabei legen sie und die anderen Partner Wert darauf, dass alle ihre Angebote anonym, sicher und vertraulich sind. Und dass „am anderen Ende des Kabels“ echte Menschen mit hoher fachlicher Qualifikation sitzen.

www.das-sorgenportal.de

Bischöfliche Pressestelle Münster/Thomas Mollen

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