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13. Dezember 2019 - Stapelfeld

Dienstnehmer und Dienstgeber im Gespräch

Weihbischof lobt Mitarbeitervertretungen

Die Dienstgemeinschaft lebe von der Basis, daher sei es wichtig, von der Basis zu erfahren, bedankte sich Weihbischof Wilfried Theising gestern für die Einladung der Regionalen Arbeitsgemeinschaft (AG) der Mitarbeitervertretungen (MAV) im Offizialatsbezirk Oldenburg. Beim dem Treffen in der Katholischen Akademie Stapelfeld unter Leitung des AG-MAV Vorsitzenden Josef Hanneken tauschten sich Vertreter von Dienstnehmern und Dienstgebern aus Kirchengemeinden und Kindertagesstätten zu Fragen des kirchlichen Arbeitsverhältnisses aus.

Gruppenbild

AG-MAV Vorsitzender Josef Hanneken (5.v.l.) moderierte das Gespräch zwischen Weihbischof Wilfried Theising (10. v.l.) und den Teilnehmern des Treffens.

Als Pfarrer habe er viele Erfahrungen mit Mitarbeitervertretungen sammeln können, erzählte Theising. MAV-Arbeit habe er dabei immer als positiv und wesentlichen Beitrag im Zusammenleben empfunden. Bei seinen Visitationen in den Kirchengemeinden achte er immer darauf, auch Gespräche mit der MAV zu führen. Und er ermuntere die Verantwortlichen in den Kirchengemeinden jedes Mal, die MAVen in den Blick zu nehmen und mitgestalten zu lassen, versicherte er.

Bisher sei es im kirchlichen Tarifrecht recht gut gelungen, den Interessensausgleich zwischen Dienstgebern und Dienstnehmern hinzubekommen, meinte der Weihbischof. Für den Fall, dass Dienstgeber ihrer Fürsorgepflicht nicht nachkommen würden, forderte er die Anwesenden auf, den Mut zu haben und sich zu Wort zu melden. Ausdrücklich dankte er allen für ihr wichtiges Engagement und bestärkte sie darin, weiter zu machen.

Ludger Heuer