Bischöflich Münstersches Offizialat
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26. Juni 2019 - Vechta

Den ersten Computer in einem Pfarrbüro bedient

Änne Nuxoll in den Ruhestand verabschiedet

Mit Dank und viel Applaus verabschiedete heute die Dienstgemeinschaft des Bischöflich Münsterschen Offizialats von Änne Nuxoll (64) in den Ruhestand. Das Dinklager Urgestein sei im Haus immer eine freundliche, hilfsbereite und kompetente Ansprechpartnerin gewesen, sagte Offizialatsrat Bernd Winter in seiner Laudatio.

Änne Nuxoll
Gratulation an Änne Nuxoll

v.l. Prälat Leonhard Elsner, Weihbischof Wilfried Theising, Änne Nuxoll und Offizialatsrat Bernd Winter

Nach der Realschule und der höheren Handelsschule hatte Änne Nuxoll in der Volksbank Quakenbrück eine Ausbildung begonnen. 1972 wechselte sie in die Meldestelle ihrer Heimatgemeinde Dinklage, dann in das dortige Standesamt. 1976 wurde sie Pfarrsekretärin des Dinklager Pfarrers Wilhelm Niemann.

Nach ihrer Hochzeit und den ersten zwei Kindern kündigte Änne Nuxoll ihre Stelle und absolvierte einen halbmonatigen Computerkurs. 1989 kam sie mit einer halben Stelle ins Pfarrbüro zurück und bekam gleich einen PC ins Büro gestellt bekam – der erste in einem Pfarrbüro im Offizialatsbezirk Oldenburg. Bis 2010 blieb sie hier. In dieser Zeit hatte sie u.a. zehn Jahre mit Pfarrer Kurt Schulte und vier Jahre mit Pfarrer Johannes Kabon gearbeitet. 2010 bewarb sie sich im Alter von 55 Jahren auf die Sekretariatsstelle von Prälat Leonhard Elsner, dem ständigen Vertreter des Bischöflich Münsterschen Offizials. Dafür stellte sie sich ihrem ersten Bewerbungsgespräch. Zum 1. Oktober 2010 übernahm sie das Sekretariat für Elsner und für die Fachstelle Kirchenrecht. Hier wurde sie Schnittstelle zu allen Pfarrbüros im Oldenburger Land. 2011 wurde Monsignore Peter Kossen als Nachfolger von Prälat Elsner ihr neuer Vorgesetzter.

Offizialatsrat Bernd Winter, der 2016 als neuer ständiger Vertreter des Offizials ihr unmittelbarer Vorgesetzter wurde, dankte ihr dafür, dass er sich blind auf ihre Erfahrung, Sorgfalt, Genauigkeit und Pünktlichkeit habe verlassen können. „Das hat es mir leicht gemacht, diese Aufgabe zusätzlich zu übernehmen.“ Es beeindrucke ihn, mit welcher Bodenständigkeit und welchem Mut sie sich immer wieder auf neue Aufgaben und unterschiedliche Arbeitsweisen der unterschiedlichen Chefs und Kollegen einstellen konnte, zollte er ihr seinen Respekt.

Ludger Heuer

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