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07. Februar 2016 - Vechta, Polen

Wenn Piroggen verbinden

Polnische Vorbereitungsgruppe des Weltjugendtages (WJT) trifft erstmals auf oldenburgische Partner WJT-Organisatoren

Ächzende Blasebälge, Luftmatratzen,  die fehlen und Duschen, von denen es zu wenige gibt: Unruhig geht es zu beim ersten Treffen zwischen Verantwortlichen des Weltjugendtages im Bistum Schweidnitz und  denen aus dem Offizialatsbezirk Oldenburg.

© LCV-Oldenburg/Kattinger

Gut gelaunt im Blick auf das Welttreffen in Krakau: das oldenburgische Weltjugendtagsteam mit polnischen Organisatoren aus dem Bistum Schweidnitz.

Und improvisiert werden muss am Freitagabend, 5. Februar, im Vechtaer Pfarrheim Maria Frieden für die und mit den 15 polnischen Gästen auch. So wie es eben bei Weltjugendtagen ist. Und was genau ihren Reiz ausmacht.

Ein Reiz, den Benedikt Feldhaus als einer der Weltjugendtags-Koordinatoren im Bischöflich Münsterschen Offizialat deutlich sieht: „Die Chance, ein Land echt und ungeschminkt kennen lernen zu können“, sagt er allen, die überlegen mit zu fahren. Denn vor der gemeinsamen Woche in Krakau (26. bis 31. Juli) leben alle Teilnehmer in polnischen Gastfamilien (20. bis 25. Juli).

„Gerade in Anbetracht von Konflikten derzeit überall auf der Welt, bieten die Tage in Polen die Chance zur Versöhnung zwischen den Völkern“, so Feldhaus. Und das im Blick auf die spezielle deutsch-polnische Vergangenheit, aber gerade auch auf Zukunft hin.

Es gebe die Chance, den kulturellen Reichtum des Landes zu entdecken, sagt ein junger polnischer Kaplan. Für manche die Gelegenheit, die biographischen Wurzeln ihrer Vorfahren zu entdecken. Oder eben den kulinarischen Reichtum des Landes.

Und der wurde im Pfarrheim Maria Frieden als Einstieg in das Kennenlernen der beiden Organisationsgruppen sichtbar: Da zierte Zurek die Tafel: jene saure Suppe, die in Deutschland kaum bekannt ist; Piroggen reihten sich an Bigos, das Kohlgericht mit pikanter Fleischeinlage.

Wem nach anschließendem Sernik, dem typisch polnischen Käsekuchen, doch flau im Magen wurde, der konnte sich helfen mit jenem durchsichtigen, alkoholischen Getränk, das gerne mit  „Wässerchen“ übersetzt wird.

Weitere Infos und Anmeldung für den Weltjugendtag: Benedikt Feldhaus, Tel. 04441/872-200. Text und Foto: Dietmar Kattinger.