Bischöflich Münstersches Offizialat
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24. November 2017 - Vechta, Oldenburger Land

Nein zu Gewalt gegen Frauen

Internationaler Tag zum Schutz von Mädchen und Frauen vor Gewalt

Zum Internationalen Tag „Nein zu Gewalt gegen Frauen“ am 25. November ruft die Katholische Frauengemeinschaft Deutschland, Landesverband Oldenburg (kfd), auf, die Stimme gegen Gewalt zu erheben. „Der Schutz von Mädchen und Frauen vor Gewalt, ist eine Aufgabe die uns persönlich und als Gesellschaft nicht kalt lassen darf“, sagte Lisa Gronemeyer aus dem kfd Vorstand im Oldenburger Land. Besonders mit Blick auf den Katholikentag, der 2018 unter dem Motto „Suche Frieden“ steht, möchte der Frauenverband das Augenmerk auf die zahlreichen Mädchen und Frauen lenken, die Opfer wurden und werden.

Gruppenbild mit Gemälde Aggression

Beziehen Stellung gegen Gewalt gegen Frauen und Mädchen: Mechthild Rohe, kfd Leitungsteam Steinfeld Monika Blömer kfd Leitungsteam Steinfeld Petra Focke, kfd Landesleitungsteam Maike Tapken kfd Leitungsteam Steinfeld Lisa Gronemeyer, kfd Landesleitungsteam Mechtild Pille , kfd Verbandsreferentin Ulrike kl. Hillmann, kfd Leitungsteam Steinfeld und Landesleitungsteam

„Aggression“ ein Bild der Lohner Künstlerin Gunda Schneider, das derzeit in der Ausstellung „Suche Frieden“ in Steinfeld zu sehen ist!

„Wir engagieren uns für gerechte, gewaltfreie und nachhaltige Lebens- und Arbeitsbedingungen für Frauen“, betonte die katholische Verbandlerin. „Das Schicksal von Frauen und Mädchen ist uns wichtig, in der Nachbarschaft, in Deutschland und weltweit“, versicherte sie.

Zum internationalen Aktionstag stellt Mechtild Pille, kfd-Referentin im Offizialat Vechta, die Notwendigkeit des eigenen Handelns als Grundlage für friedliches Zusammenleben und eine friedliche Gesellschaft heraus. „Wer Frieden ehrlich sucht, kann im eigenen Alltag Friedensstifter sein, in Wort und Tat, in der eigenen Beziehung und in der Wahrnehmung der Situation anderer“, forderte Pille auf.

Dass es auch in Deutschland so viele Opfer häuslicher Gewalt gebe, beschäftige die kfd-Frauen in ihrer Arbeit vor Ort und in den überregionalen Strukturen, berichtete die Pastoralreferentin.

Nach Angaben des Bundeskriminalamtes wurden im Jahr 2015 durch ihre Partner oder Ex-Partner insgesamt 127.457 Personen Opfer von Mord und Totschlag, Körperverletzungen, Vergewaltigung, sexueller Nötigung, Bedrohung und Stalking, davon knapp 82% Frauen.

Über 104.000 Frauen seien von Partnerschaftsgewalt betroffen waren. (Quelle: www.bka.de)

Johannes Hörnemann

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