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19. Dezember 2015 - Vechta, Offizialatsbezirk

Kirchliches Leben vor Ort unterstützen

Offizialat veröffentlicht überarbeitete Förderrichtlinien

Zum 1. Januar gelten neue Richtlinien für die Förderung kirchlichen Lebens im Offizialatsbezirk Oldenburg. Diese sind ab sofort mit den entsprechenden Antragsunterlagen im Internet unter www.das-offi-foerdert.de einzusehen. Insgesamt fördert das Offizialat darüber lokale Projekte, Wallfahrten, religiöse Maßnahmen und Tage geistlicher Einkehr mit Kirchensteuermitteln in Höhe von rund 250.000 Euro.

© Offizialat/Hörnemann

Elisabeth Siefert, Anna Högemann und Stefan Hölters besprechen die neuen Möglichkeiten der Förderrichtlinien.

2016 wurde das Angebot um Fördermittel für Pilgerfahrten ergänzt. „Pauschal können künftig auch  Veranstaltungen mit erwachsenen Teilnehmenden mit 31 Euro Zuschuss pro Person unterstützt werden“, sagt Stefan Hölters, Geschäftsführer der Abteilung Seelsorge. Auch religiöse Maßnahmen für Großeltern mit Enkeln können jetzt von Förderungen profitieren. „Omas und Opas haben ein wachsendes Interesse daran, ihren Glauben an die dritte Generation weiterzugeben, dieses Anliegen möchten wir unterstützten“, begründet er diese Neuerung. Die zunehmende Zahl entsprechender Veranstaltungen im Offizialatsbezirk und die jetzt bereitgestellten Fördermittel tragen dieser Entwicklung Rechnung.

„Mit den Richtlinien möchten wir punkt- und zielgenau kirchliches Leben fördern“, erklärt die zuständige Sachbearbeiterin Anna Högemann. „Wir  schauen immer auch aus Sicht des Antragstellers auf die Unterlagen“, ergänzt ihre Kollegin Elisabeth Siefert.

Die Richtlinien wurden in diesen Bereichen geändert:

  • Wallfahrten und Pilgerreisen ab vier Tagen Dauer können für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gefördert werden.
  • Bei religiösen Maßnahmen werden auch Teilnehmer/innen bis zu 35 Jahren und Veranstaltungen von Großeltern mit Enkelkindern gefördert.
  • Bei geistlichen Einkehrtagen entfällt bei der Förderung die Altersbeschränkung der Teilnehmer. Insgesamt wurde das Budget für Honorarkosten angehoben. Zudem werden künftig unterschiedliche Sätze für Tagesveranstaltungen und Veranstaltungen mit Übernachtung berechnet.
  • Grundsätzlich beträgt die Gesamtförderung pro Maßnahme höchstens 50 % der Gesamtkosten. Die Höhe der Zuschüsse darf das nachgewiesene Defizit nicht übersteigen.

Johannes Hörnemann

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