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04. Februar 2016 - Vechta

Katholische Verbände wollen Wandel für mehr Lebensqualität

Bewegung Wandelherz startet am 14. Februar

Die katholischen Verbände im Oldenburger Land sind unzufrieden damit, dass Menschen geschadet wird, mit gedankenlosem Konsum, zügellosem Gewinnstreben und Gesetzen, die unterlaufen werden. Um inneren Wandel zu fördern, starten sie deshalb am 14. Februar die Bewegung „Wandelherz – Besser Leben.“ Mit dem Motto „Katholische Verbände bewegen“ möchten die Verantwortlichen Gerechtigkeit und Rücksichtnahme voranbringen.

© Offizialat/Hörnemann

v.l. Rat Bernd Winter, geistlicher Beirat, Gisela Koopmann, Mitglied der Steuerungsgruppe, Clemens Olberding, Komitee-Vorsitzender, Friederike Asbree, Projektreferentin im BMO, Arnold Kalvelage, Geschäftsführer des Komitees

„Wir wissen, dass die innere Haltung, mit der wir unterwegs sind, kein Schicksal ist. Wir können sie weiterentwickeln, unser Herz wandeln,“ erklärte Gisela Koopmann, Mitglied der Wandelherz-Steuerungsgruppe am Donnerstag (4. Februar) bei einem Pressegespräch. Das Komitee Katholischer Verbände lädt zur Beteiligung ein. „Es geht uns um Persönlichkeitsentwicklung und um mehr Lebensqualität. Wir möchten weg von Geiz und Gier, hin zu gutem Leben für alle,“ hob Koopmann hervor.

Komitee-Vorsitzender Clemens Olberding fasste die Hintergründe der Bewegung zusammen. Die Verantwortlichen in den Verbänden hätten angefangen mit Überlegungen zu Billigfleisch, schlechten Arbeitsbedingungen und Produktionsverhältnissen in der Textilbranche, intensiv wurde darüber diskutiert, wie man aktiv werden könne. Am Ende stand fest, dass Aktionismus nicht helfe. Nachhaltige Veränderung mache einen Wandel der inneren Haltung, des Herzens notwendig. „Und damit muss man bei sich selbst, damit muss ich bei mir anfangen“, betonte Olberding.

In Bewegung könne man auf viele Weise kommen. Koopmann und ihre Mitstreiter wollen Verbände, Firmen, Nachbarschaften, Schulen, Freundeskreise, Pfarreien, Gruppen oder Sportvereine dazu animieren, zu Verbündeten zu werden, Ideen zu entwickeln und so den Wandel zu fördern.

Die Veranstalter laden viele Initiativen dazu ein, sich und andere zu bewegen. Sie können Aktionen und Projekte im Sinne der Wandelherz-Bewegung voranbringen. Dafür wurden dem Komitee der Verbände durch den Kirchensteuerrat insgesamt 26.000 Euro Kirchensteuermittel zur Verfügung gestellt. Unter anderem fördert das Komitee damit Mikroprojekte mit bis zu 500 Euro. Das Bischöflich Münstersche Offizialat unterstützt die Arbeit der Verbände und die Bewegung personell.

Auftakt und Start der Bewegung ist am Valentinstag. Die Katholischen Verbände laden für Sonntag, 14. Februar, um 11:15 Uhr zum Eröffnungsgottesdienst in die Lohner St. Josef-Kirche ein. Anschließend gibt es Gelegenheit, sich im Pfarrheim bei Getränken und fair produzierter Suppe über die Bewegung Wandelherz zu informieren und auszutauschen.  
Weitere Informationen und eine wachsende Projektsammlung: www.wandelherz.de

Johannes Hörnemann