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20. Februar 2017 - Bistum Münster

Katholikentag: Fotowettbewerb „Suche Frieden“ gestartet

Universelle Sprache verdichtet Themen des Lebens

Den Frieden kann man nicht nur suchen und finden, sondern auch ins Bild setzen. So veranstaltet das Bistum Münster anlässlich des 101. Deutschen Katholikentages, der vom 9. bis 13. Mai 2018 in Münster stattfinden wird, einen Fotowettbewerb. Er wird in Kooperation mit dem Magazin und Onlineportal www.fotoforum.de ausgerichtet. Profis und Hobbyfotografen sind eingeladen, Bilder einzureichen, die das Leitwort „Suche Frieden“ vielfältig und kreativ umsetzen.

Smartphone im Fotoeinsatz

Plakatmotiv zum Fotowettbewerb

Die Idee zum Wettbewerb hatte Dr. Martin Feltes, Dozent an der Katholischen Akademie Stapelfeld im niedersächsischen Bistumsteil. Der Kunsthistoriker arbeitet in der „Vorbereitungsgruppe Kunst und Kultur“ des Bistums an der Planung des Katholikentags mit. Zu dessen Leitwort, das auch über dem Wettbewerb steht, sagt er: „Die Suche nach Frieden ist ein Sehnsuchtsmotiv. Wir sehnen uns nach Frieden in einer Welt, die wir immer eindringlicher als Welt des Krieges, der Gewalt und des Hasses erleben. Aber wir sehnen uns auch nach Frieden in uns selbst.“

Es sei spannend, die Fotografie zu diesem Thema zu befragen., „weil gerade dieses Medium immer mit dem Vorurteil des bloßen Abbildens hübscher Motive konfrontiert wird. Ein Blick in die Geschichte der Fotografie zeigt jedoch deutlich, dass Fotografien wie auch Gemälde nicht nur zum ästhetischen Erleben, sondern auch zur inhaltlichen Auseinandersetzung einladen. Dann kann Fotografie zur Kunst werden.“

Bezüglich der Beiträge hofft Feltes „in einer Zeit der medialen Bilderflut auf das besondere Bild, das uns zum Staunen bringt, berührt und verzaubert oder mit seiner Botschaft schockiert und provoziert.“ Ebenso könne das Bild zur meditativen Versenkung einladen. Ein gutes Bild werde dabei definiert „durch eine originelle Bildidee und ihre kompositorische Umsetzung.“

Warum „fotoforum.de“ sich für den Wettbewerb engagiert, erklärt Herausgeber und Chefredakteur Martin Breutmann: „Viele Fotografen machen sich mit ihren Bildern für gesellschaftliche und ökologische Anliegen stark. Ich bin sicher, dass der Fotowettbewerb interessante Impulse zum Thema ,Suche Frieden‘ geben kann.“ Schließlich sei die Fotografie als „universelle Sprache“ besonders geeignet, die Themen des Lebens in aussagestarken und emotionalen Bildern zu verdichten. „Ich sehe in dem Fotowettbewerb und in der späteren Präsentation der Ergebnisse die wunderbare Chance, das Publikum zu inspirieren und zum Austausch über das Thema ,Suche Frieden‘ anzuregen“, meint Breutmann.

Im Rahmen des Wettbewerb werden zehn Preise ausgelobt, für die es Gutscheine zur Teilnahme an Fotografieworkshops in der Katholischen Akademie Stapelfeld im Jahr 2018 gibt. Das Angebot an Workshops findet sich unter www.ka-Stapelfeld.de . Ergänzend zu den zehn Preisträgern werden bis zu 20 Arbeiten ausgewählt, die zu einer Fotoausstellung mit begleitender Broschüre zusammengeführt werden. Jeder in der Ausstellung vertretene Fotograf erhält je zwei Belegexemplare der Broschüre.

Der Einsendeschluss für die Beiträge ist der der 2. Juli 2017. Alle weiteren Infos zum Wettbewerb gibt es im Internet unter www.fotoforum.de/suchefrieden.

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