Bischöflich Münstersches Offizialat
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29. September 2017 - Vechta

Ich bin dann mal weg

Offizialat verabschiedet Angelika Kaminski

Nach 40 Dienstjahren wurde heute Angelika Kaminski (61) im Kreis der Dienstgemeinschaft aus der Schulabteilung des Bischöflich Münsterschen Offizialats verabschiedet. 1972 hatte die damals 17-Jährige Vechtaerin nach der Höheren Handelsschule in Lohne als Sekretärin bei der Kirchenbehörde angefangen. Nur zwei Jahre zuvor hatte Max Georg Freiherr von Twickel das Amt des Offizials übertragen bekommen. „Das Offizialat hatte damals 15 Mitarbeiter/innen und war als Arbeits- und Lebensort für seine Mitarbeiter noch etwas ganz anderes war als heute“, sagte Prof. Dr. Franz Bölsker, Leiter der Schulabteilung, in seiner Laudatio. 

Bölsker und Theising danken Angelika Kaminski

v.l. Prof. Dr. Franz Bölsker und Weihbischof Wilfried Theising bedanken sich bei Angelika Kaminski für 40 Jahre gute Arbeit.

Angelika Kaminski

Angelika Kaminski

Als Mitarbeiterin des Finanzdirektors hatte Angelika Fortmann, wie sie damals noch hieß, viel mit Jahresabschlüssen und Haushaltsentwürfen der Kirchengemeinden zu tun. Als „Mädchen für alles“ half sie auch im Service bei Konferenzen mit oder las die Kirchenzeitung Korrektur. Anlässlich der Geburt ihrer dreier Söhne zwischen 1986 und 1991 nahm sie einen fünfjährigen Sonderurlaub. Nach der Kinderpause kam die dreifache junge Mutter in die damals neue gegründete Schulabteilung. 2003 übernahm sie die Sachbearbeitung der vier kirchlichen Oberschulen in Cloppenburg, Vechta, Oldenburg und Wilhelmshaven. Bölsker bescheinigte ihr dabei ein hohes Maß an Akkuratesse, Sorgfalt und Verlässlichkeit. „Das bis heute prägend geblieben“, betonte er.

„Sie haben mehr als die reine Arbeit getan“, bedankte sich auch Weihbischof Wilfried Theising bei ihr. „Sie haben wesentlich zu einem guten Klima in der Dienstgemeinschaft beigetragen.“ Wie Bölsker äußerte er die Hoffnung, Angelika Kaminski auch weiterhin bei Betriebsausflügen oder Gottesdiensten des Offizialats zu sehen. Kaminski, die zugab, jetzt aufgeregter zu sein als an ihrem ersten Arbeitstag vor 45 Jahren, versprach zu kommen und meinte nur: „Ich freue mich auf die kommende Zeit und sage nur: Ich bin dann mal weg.“

Ludger Heuer

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