Bischöflich Münstersches Offizialat
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18. Mai 2017 - Vechta

Hüter des Kirchengedächtnisses

Offizialat dankt Archivar Peter Sieve für 25 Jahre Dienstzeit

Für 25 Jahre Dienstzeit dankten heute Monsignore Bernd Winter und Weihbischof Wilfred Theising im Kreis der Dienstgemeinschaft Peter Sieve. Der gebürtige Cloppenburger arbeitet seit Anfang 1994 als Archivar am Bischöflich Münsterschen Offizialat. Dazu gerechnet werden zwanzig Monate Zivildienst, die Sieve nach seinem Abitur 1984 im Cloppenburger St. Vinzenzhaus und beim Caritasverein Vechta, dem heutigen Andreaswerk, absolviert hatte.  

Portrait des Jubilars

Peter Sieve

Gruppenfoto

Das Team des Offizialatsarchivs freut sich für und mit dem Jubilar.

Nach dem Studium der Germanistik und Geschichte in Münster zog es Sieve nach Vechta, um als Archivar Archivleiter Wilhelm Baumann zu unterstützen. „Unser Offizialatsarchiv ist heute eine renommierte historische und wissenschaftliche Einrichtung, nicht nur mit eigenem Standort, sondern auch mit eigenem Standing“, lobte Winter die fachliche Arbeit der beiden. „Ihre Arbeit ist damit eine wichtige Dienstleistung für die Gesellschaft, für unsere Kirche und oft auch für einzelne Menschen, die z.B. Ahnenforschung betreiben.“ Nur ganz selten käme es vor, dass Anfragen nicht beantworten könnten, sagte er.

In seiner Zeit in Vechta sei Sieve an mehreren Standardwerken zur Oldenburger Kirchengeschichte beteiligt gewesen, so bei „Die katholische Kirche im Oldenburger Land“ (1995), „Der katholische Klerus im Oldenburger Land“ (2006) oder einer Forschungsarbeit über Zwangsarbeiter (2003). Die Leidenschaft historischer Forschung betreibt Sieve auch privat. 2014 hat er z.B. eine Forschungsarbeit über den 1816 verstorbenen jüdischen Vechtaer Amtsmedicus Dr. Franz Joseph Jacobi veröffentlicht.

„Wir danken Ihnen für Ihre so kompetente und fleißige Arbeit in all den Jahren und wünschen uns, dass wir Sie weiterhin so in unserer Mitte haben“, schloss Winter seine Laudatio.

Ludger Heuer

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