Bischöflich Münstersches Offizialat
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04. Mai 2017 - Lastrup

„Da steckt jede Menge Arbeit drin“

Kirchenbehörde würdigt Lastruper Pastoralplan

Zu einem Gespräch über den lokalen Pastoralplan der Pfarrei St. Petrus trafen sich gestern die Steuerungsgruppe der katholischen Kirchengemeinde und Vertreter des Offizialates im Lastruper Pfarrhaus. Die Gruppe aus Vertretern der Gemeindegremien hatte Umfragen durchgeführt und auf dieser Basis den Pastoralplan entwickelt. Im Frühjahr 2017 hatte ihn der Pfarreirat verabschiedet, noch vor den Pfarreiratswahlen im November soll er öffentlich vorgestellt werden.

Konzentriertes Zuhören

Konzentriert folgten die Mitglieder der Steuerungsgruppe der Würdigung von Stephan Trillmich (rechts), Bischöflich Münstersches Offizialat

Die Steuerungsgruppe für den lokalen Pastoralplan, v.r. Heike Meyer, Pater Walter Körbes, Annemarie Klugmann, Pfarrer Mleziva, Klaus Zwierchmair, Elisabeth Gänsler, Josef Lamping, Birgit Sauerland, Ottmar Wolke, Ansgar Ahrens, Stephan Trillmich (Ansprechpartner im BMO) und Josef Meyer.

Pastoralpläne sollen eine Richtschnur sein für die Pastoral vor Ort, die Situation und die Ressourcen vor Ort analysieren und Vorhaben und Ideen für die Zukunft benennen. Aktuell liegen im Offizialatsbezirk 25 solcher Pläne vor. „In Lastrup haben sehr viele Personen und Gruppen mitgearbeitet, viele können sagen, dass sie Teil des Pastoralplans ihrer Pfarrei sind. Da steckt jede Menge Arbeit drin“, würdigte Stephan Trillmich von der Seelsorgeabteilung des Bischöflich Münsterschen Offizialats (BMO) die Arbeit der Steuerungsgruppe. Trillmich ist im BMO der erste Ansprechpartner für den Lastruper Pastoralplan. Zudem beschäftigt sich eine Koordinierungsgruppe – darin Fachleute des Kirchenrechts, der Caritas, der Schul-, Seelsorge-, Finanz- und Personalabteilung - intensiv mit jedem Plan und bespricht ihn anschließend mit den Pfarreien.

„Es geht es uns dabei nicht um eine Bewertung des Plans. Vielmehr ist es uns wichtig, mit verschiedenen Brillen auf die Ideen zu schauen“, erklärte Trillmich, der mit seinem Kollegen Johannes Hörnemann, Pressereferent der Kirchenbehörde und Mitglied der Koordinierungsgruppe, nach Lastrup gekommen war. „Es ist ein umfangreicher Plan entstanden, der einen guten Einblick in das gegenwärtige Leben der Pfarrei ermöglicht. Vieles lebt und viele engagieren sich“, hob Trillmich hervor. Mit Angeboten wie dem Täuflingsfest und dem Programm für Trauernde erreiche die Pfarrei die Menschen.

„Sie haben Visionen formuliert. Jetzt gilt es, Themen zu ermitteln, die Vorrang haben“, sagte Trillmich. Dabei sei es oft eine größere Herausforderung, Vorhaben zu benennen, die eingestellt oder erst später umgesetzt werden. Im November beginnt die Amtsperiode des nächsten Pfarreirates. „Sie haben eine super Vorlage für die Arbeit der neuen Mitglieder erstellt“, lobte Trillmich die Gruppe. Nach den Wahlen könnten die Visionen konkretisiert werden.

Trillmich und Hörnemann besprachen mit den Lastrupern auch Unterstützungsmöglichkeiten des Offizialates, z. B. im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, Firm- und Erstkommunion-Vorbereitung oder Überlegungen zum Erhalt christlichen Lebens in den Gemeinden. „Keine Pfarrei im Oldenburger Land hat Antworten auf alle Fragen“, vermutete Trillmich. Wichtig sei, dass man Fragen stelle und sie angehe. 

Die Steuerungsgruppe habe viel Zeit investiert und Ideen formuliert, sagte auch Pfarrer Günter Mleziva, der allen Beteiligten herzlich für die gründliche Arbeit dankte.

Der Plan steht in der ersten Fassung online unter:
www.offizialat-vechta.de/pastoralplan

Rückmeldungen bitte per E-Mail an:
st-petrus-lastrup[at]ewetel.net

Johannes Hörnemann

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